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Kostenlose Kontaktbörse ...

So geht´s ab:

Schreiben Sie uns eine E-Mail, in der Sie sich kurz vorstellen. Folgende Fragen sollten darin beantwortet werden:
  • Wie alt sind Sie?
  • Sind Sie betroffen oder angehörig?
  • Welche Interessen oder Hobbies haben Sie?
  • Haben Sie ein bestimmtes Problem?
  • Haben Sie konkrete Fragen?
  • Suchen Sie lediglich Gleichgesinnte zum Gedankenaustausch?
  • Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Es müssen nicht alle Fragen ausführlich beantwortet werden. Dies soll nur als Anregung dienen. WICHTIG: Bitte in der E-Mail an uns als Betreff "Kontaktbörse" angeben, damit wir die Mail auch richtig einordnen können! Außerdem bitte immer die E-Mail-Adresse mit angeben!!

Wir werden Ihren Text zusammenfassen und unter einer von uns vergebenen Chiffre-Nummer auf dieser Seite veröffentlichen.

Möchte jemand Kontakt zu Ihnen aufnehmen, muss er an uns mit der Angabe Ihrer Chiffre-Nummer schreiben (auch hier bitte E-Mail-Adresse nicht vergessen!!). An dieser Stelle vermitteln wir die eingehende Mail an Sie weiter. Sie entscheiden, ob Sie Kontakt aufnehmen möchten oder nicht. Die Angelegenheit ist also weitgehend anonym.

Nach neun Monaten wird das Inserat herausgenommen. Falls der Inserent noch weiterhin gelistet werden möchte, bitten wir um erneute Zuschrift.

Die Texte der Kontaktsuchenden geben nicht unbedingt die Meinung von "A-Connect" wieder. Wir behalten uns Änderungen und Kürzungen vor. Texte mit politischen oder gegen die Menschenwürde gerichteten Inhalten werden nicht veröffentlicht. Die Inserate werden nach einem Jahr Laufzeit gelöscht oder auf Wunsch vorher entfernt.

E-Mail an uns



Chiffre 1305200: Hallo, mein Name ist Sandra und ich bin 35 Jahre alt. Ich bin selbst betroffen.
Ich bin auf der Suche nach dem Auslöser. Klar, eigentlich schnell gefunden. Mein Vater starb, als ich 9 Jahre alt war. Sein eigener Vater, also mein Großvater, ist in meinen Augen Schuld an dem Desaster. Und ausgerechnet dieser Mann quält mich seit Jahren mit allen Mitteln. Von unter Druck setzen bis hin zu emotionaler Erpressung ist alles dabei. Aber ich bin auch noch so blöd, mir um den mittlerweile 86 Jahre alten Mann Gedanken zu machen und mich um ihn zu sorgen. Er hat außer mir niemanden. Mein Bruder wohnt gerade mal 80 km von ihm weg. Bei mir sind es einfache Fahrt ca. 350 km. Aber dieser Tatsachen bin ich mir bewusst. Ich verdränge diese Fakten nicht. Sind sie dennoch der Auslöser? Oder ist es der Tod meines Vaters? Da der tatsächliche Grund des Todes bis heute nicht zu 100% aufgeklärt ist, wäre es möglich, dass es daran liegt. Die Tatsache, dass ich damals ein Kind war, hat meine Mutter dazu bewogen, mich und meinen Bruder (4 Jahre jünger) nicht mit zur Beerdigung zu nehmen. Ich glaube, auch dies kann das Problem sein. Ich habe es ihr eigentlich bis heute nicht verziehen, diese Entscheidung getroffen zu haben, auch wenn ich sie mittlerweile verstehen kann. Meine Tochter ist 11 Jahre alt. Ich denke, ich hätte ähnlich entschieden. Fakt ist, dass ich ein Jahr lang gelitten habe wie ein geprügelter Hund. Das begann mit ihrem 9. Geburtstag und endete mit ihrem 10. Ich habe auf meinen Mann aufgepasst wie ein Schießhund. Ich hatte so Angst, sie erlebt das gleiche wie ich als Kind. Nicht, dass es jetzt mit 11 nicht genauso besch... wäre. Aber der 9. Geburtstag war ein riesen Problem für mich.
Aber mein Trinkverhalten hatte ich schon vor der Geburt meines Kindes. Ca. seit meinem 14. Lebensjahr habe ich definitiv rückblickend ein Problem. Damals natürlich nicht in diesen Ausmaßen. Phasenweise war es auch “weg”. Rede ich mir zumindest ein.
Hobbies habe ich in dem Sinne eigentlich nicht. Meine selbständige Berufstätigkeit lässt mir dafür keine Zeit. Gern puzzle ich. Arbeite an einem 13.200 Teile Puzzle und habe ein 24.000 Teile Puzzle im Karton, das darauf wartet, von mir gelöst zu werden =). Aber ich komme leider momentan nicht dazu, tatsächlich weiter zu kommen. Ansonsten schwimme ich sehr gern. Auch meine Tochter. Noch vor zwei Jahren bin ich mit ihr jeden Sonntag zum Schwimmen in eine nahe gelegene Therme gefahren. Inzwischen kann ich mich immer weniger dazu aufraffen, obwohl ich eigentlich Lust habe. Meist scheitert es am Rausch des Samstags, mich am Sonntag aufzuraffen.
Ansonsten liebe ich meine Arbeit und erhoffe mir davon eine gute finanziell abgesicherte Zukunft. Momentan spricht viel dafür. Leider hin und wieder leidet inzwischen auch meine Arbeit darunter. Gott sei Dank nicht betreffend den Kontakt mit Kunden. Das macht normalerweise mein Mann. Wir arbeiten gemeinsam selbständig als kleines Familienunternehmen. Aber die Produktivität auf meiner Seite ist stark schwanken.
Ich würde mich sehr über eine Unterstützung auf Email oder SMS Basis freuen! Findet sich jemand hier wiedergespiegelt?


Chiffre 1305199: Hallo, mein Name ist Anneli, ich bin 46 Jahre alt und mein Mann ist Alkoholiker.
Leider komme ich mit der Situtation kaum noch klar und suche auf diesem Weg nach netten Mail - Freundschaften mit Menschen, die ebenfalls Angehörige von Alkoholikern sind.
Mein Mann ist nicht bereit auf den Alkohol zu verzichten und sieht seine Sucht auch nicht als schlimm an. Seit Jahren versuche ich mit der Stituation klar zu kommen, damit zu leben aber es gelingt mir kaum noch. Ich habe 3 Kinder aus erster Ehe und eine Trennung ist alles andere als einfach.
Würde mir sehr viel bedeuten mich durch Mails mit anderen Betroffenen auszutauschen. Über Zuschriften würde ich mich sehr freuen.
Liebe Grüße
Anneli


Chiffre 1305198: Hallo ich bin Sylvia, 26 Jahre, und habe seit 3 Jahren ein Alkoholproblem. Ich habe zwei kleine Kinder, die ich auf keinen fall verlieren will. Der Vater von den zweien hat mich und die Kinder verlassen bis ich mich wieder im Griff hab, so hat er es gesagt.
In meiner Familie, die sehr gross ist, haben zehn Geschwister, gibt es noch drei Personen die ein Alkproblem haben. Das sind meine eltern und meine fünf Jahre jüngere Schwester.
Ich habe es geschafft mal einen Monat nix zu trinken, doch dann habe ich wieder Kontakt mit ihnen angefangen und schon war alles wieder beim alten. Meine Schwester hat schon ihre Tochter vom Jugendamt weggenommen bekommen. Aus diesem Grund und ich hab riesige Angst dass das auch bald bei mir der Fall sein könnte.
Ich bin leider sehr schüchtern und hab kaum Freunde, ich habe nur meine Familie ohne die ich mich sehr einsam fühle. Doch wenn ich bei ihnen bin trinke ich meistens auch sehr viel. Früher habe ich in einem Verein Trompete gespielt, das hat mir wirklich Spass gemacht, doch seit die Kinder da sind fehlt mir die zeit zum üben und Auftritte sind da ja auch noch so ne Sache. Naja muss leider sagen das ich sonst keine Hobbys habe.
Ich kann meine Kinder nicht allein lassen und der Vater geht sehr viel arbeiten, aus diesem Grund kommt auch leider eine Langzeittherapie nicht in Frage. Es wäre nett wenn mir jemand Tips geben könnte wie ich die ewige Lust auf Alkohol aus meinem Kopf bekomme oder wie ich mich ablenken kann. Ich weiss nicht mehr weiter und will nicht unsere Familie zerstören. Ich liebe meine Kinder und ich denke wenn sie mir genommen werden ist mein Leben zuende. Bitte um Hilfe!


Chiffre 1303197: Hallo Zusammen mein Name ist Steffen bin 39 Jahre alt und selbst Betroffen.
Nach 20 Jahren Suff und Drogen musste ich die Notbremse ziehen.
Ich konnte leider keine Therapie machen da ich auswärts arbeite und ein guten Job habe; ich habe Angst um meine Arbeit um ehrlich zu sein.
Nun bin ich seit 3 Wochen sauber. Ist zwar noch nicht lang, aber besser als nichts. Meinem alten Freundeskreis habe ich den Laufpass gegeben weil da Alkohol nie ein Thema war und ich mich auch nicht mit jemand darüber unterhalten konnte. Nun steh ich ziemlich allein da.
Ich würde mich riesig freuen wenn mir jemand schreiben würde dem es ähnlich geht. Tipps wie man zum Gehirn nein sagt wären auch nicht schlecht.
Meine Interessen sind Radfahren, Angeln und Haus und Garten. Habe halt nur das Wochenende Zeit. Wenn jemand antworten sollte bitte nicht böse wenn ich nicht gleich zurückschreibe, ich habe nur einen festen PC.


Chiffre 1303196: Mein Name ist Bettina, 32 verheiratet. Vater Alkoholiker aber ich bin abgenabelt und habe vor der Co Abhängigkeit die Kurve bekommen und wir kommen mittlerweile gut aus.
Ich habe eine Freundin, die ich liebe wie eine Schwester. Damals als ich sie kennen lernte, war sie schwer Aabhängig und depressiv.
Nach endlosen Monaten habe ich mich getrennt, weil ich da nicht mehr zusehen wollte. Mittlerweile lebt sie in England und wir haben uns wieder. Wir sind seelenverwandt und ich liebe sie sehr, aber ich kann einfach nicht mehr. Ihr Mann schaut zu, jeden Tag stirbt mehr von ihr. Wenn sie hier bei mir ist, hat sie Freude raus zugehen, mit Ihren Hunden zu arbeiten usw aber dort säuft sie immer weiter. Und dann kommen Wutausbrüche wegen allem. Wenn ich nicht innerhalb von Minuten zurück schreibe, flippt sie aus. Ich bin schon mitten drin in der Co Abhängigheit und komme nicht mehr alleine raus. Mein Mann sieht wie sehr ich sie liebe, aber egal was ich sage ..nichts. Sie macht mir Vorwürfe usw das volle Programm. Das hab ich als Kind schon einmal erlebt. Natürlich hat sich mich gekränkt und ich habe ihr gesagt wie sie enden wird. Und ich ihre Scheisse weg putze und ihrem Mann sage, wieso er nicht auf eine Änderung des Lebens bestanden hat. Alles in allem sehr sehr hässlich. Ich weiss in zwei drei Tagen wenn sie nüchtern ist, scheint alles vergessen aber ich weiss nicht mehr was ich tun soll. Sie macht mich kaputt..ich bin selbst körperlich krank und ertrage das nicht mehr. Deshalb schreibe ich, ich möchte Kontakt zu Leidensgenossen und möchte da raus.
Es tut mir unglaublich weh das zu schreiben und zu sagen, aber ich kann nicht mehr obwohl mein Herz voll Liebe steckt. Sie bedeutet mir sehr viel..ich hoffe auf Kontakte und auch ein paar Tips. Ich lasse mich auch gerne von Emotionen überrollen.
Aber wie stellt man soetwas ab?
Bettina
Hobbies: Hundetraining, Shopping ,Lesen und der Fussabtreter von Lena zu sein. Mein Mann ist auch machtlos und ich will ihn nicht auch noch zum Co machen.


Chiffre 1303195: Sissi, 44 J., aus dem Ruhrgebiet, betroffen, Hobbys: Mode / shoppen, Disco / Tanzen, in der Sommersonne bräunen, quatschen, Cabrio fahren: in die Disco kann ich leider nicht mehr, da ich sonst Gefahr laufe, den Führerschein zu verlieren, da ich hauptsächlich abends trinke :-(((
Ich würde gerne wissen, wie andere vom Alkohol loskommen oder losgekommen sind, bisher habe ich es maximal 3 Tage nach einem Absturz ausgehalten und dann doch wieder getrunken. Irgendwie brauche ich Hilfe und jemanden mit dem ich mich austauschen kann und auch gegenseitig zu unterstützen.
Meinen Mann habe ich schon oft gebeten, keinen Wein mehr ins Haus zu bringen und dann finde ich doch wieder Flaschen oder er stellt sie sogar in den Kühlschrank und dann mache ich sie natürlich prompt auf.... ansonsten kaufe ich dann doch wieder welchen.
Ich merke ich muss unbedingt aufhören, da ich morgens kaum noch aus dem Bett komme (oft erst Nachmittags incl. erbrechen), so geht es nicht mehr weiter....
HILFE !!!!
DANKE schon mal, ich würde mich über Mails freuen !


Chiffre 1302194: Hallo, ich heiße Dirk, und meine Ehefrau, mit der ich seit über 20 Jahren verheiratet und seit etwa 25 Jahren zusammen bin (wir haben zwei Kinder, 20 und 17 Jahre alt), ist seit ungefähr 18 Jahren Alkoholikerin. Trotzdem liebe ich meine Frau und möchte keine andere.
Im November 2012 ging meine Partnerin zum wiederholten Male in die Entgiftung und hat dort diesmal jemanden, auch Alkoholiker, kennengelernt, mit dem sie eine Liebesbeziehung begann. Dies und nicht der Alkohol führte vorläufig zu einer Trennung. Ob die Beziehung bis heute noch andauert weiß ich nicht, denn seit Anfang Januar 2013 befindet sich meine Ehefrau in einer Langzeittherapie und sie möchte von mir eine weitgehende Kontaktsperre.
Sie weiß aber, dass ich sie über alles liebe und mir die Fortsetzung unserer Ehe wünsche. Im übrigen habe ich große Hoffnung, dass sie ihre Krankheit endlich bewältigt, aber vielleicht eben nur ohne mich.
Sie wird sicherlich nach ihrer Therapie nicht gleich nachhause kommen, wenn überhaupt noch einmal, sondern erst andere Wege in eine Selbstständigkeit ohne den Alkohol beschreiten.
Nun habe ich tausend Fragen, mit denen ich mir ziemlich allein gelassen vorkomme und die bis heute unbeantwortet bleiben:
Hat unsere Ehe noch Zukunftschancen?
Wie ist ihr Ausbruch aus unserer Ehe zu verstehen?
Warum hält sie mich mit aller Macht auf Distanz?
Vielleicht gibt es hier in dieser Kontaktbörse Mitmenschen, die ähnliches erlebt und erfahren haben, und mir mögliche Antworten auf meine vielen Fragen anbieten können.
Liebe Grüße
Dirk


Chiffre 1302193: Hallo, ich heiße Jule und bin 24 Jahre alt. Ich bin die Tochter einer alkoholkranken Mutter (49 Jahre alt).
Das Ganze hat begonnen als ich ca. 14 Jahre alt war. Meine Eltern sind seit meinem 2. Lebensjahr geschieden, somit hatte ich immer wieder die Möglichkeit zu meinem Vater zu gehen, wenn es mir meiner Mutter zu viel wurde. Nichts desto trotz habe ich immer abwechselnd bei meinem Vater und bei meiner Mutter gelebt. Doch irgendwann wurde es mir zu bunt und ich bin entgültig zu meinem Vater gezogen. Mittlerweile wohne ich seit 5 Jahren nicht mehr bei meinem Vater und bin seit ca. 3 Jahren in einer anderen Stadt (ca. 300 km entfernt). Meiner Mutter ist ein typischer "Problemtrinker" und hat mittlerweils eine Leberzirrose im Stadium "C". Ich habe schon oft mit dem Gedanken gespielt den Kontakt zu meiner Mutter abzubrechen, aber ich habe es nie übers Herz gebracht. Ich habe schon oft von den Ärzten gehört, dass sie nicht mehr lange leben wird, wenn sie diese "Trinkattacken" an den Tag legt. Ich habe Angst, wenn ich den Kontakt abbrechen würde (auch wenn es nur vorübergehen wäre), dass sie dann noch mehr trinkt, dadurch früher stirbt und ich mir auf kurz oder lang Vorwürfe mache, weil ich den Kontakt abgebrochen habe. Aus diesem Grund habe ich es nie über´s Herz gebracht den Kontakt abzubrechen.
Heute haben mein Freund und ich uns darüber unterhalten, dass ich mich in den letzten Monaten verändert habe. Ich bin nicht mehr so lebenslustig und fröhlich (so wie er mich kennengelernt hat). Er macht mir überhaupt keine Vorwürfe und kann mich und meine Situation absolut verstehen. Aber es hat mich in Grübeln gebracht. Ich will unbedingt etwas verändern, denn ich fühle mich selbst mit der Situation nicht mehr wohl. Immer wieder macht mir meine Mutter Vorwürfe und ich denke immer wieder, das sie Recht haben könnte, aber das ist ja nicht so, denn sie hat ein Problem (mit dem Alkohol) und nicht ich.
Ich suche auf diesem Weg Gleichgesinnte. Vielleicht geht es jemanden genauso wie mir bzw. hat selbe Erfahrungen gesammt und Konsequenzen gezogen.
Liebe Grüße
Jule


Chiffre 1302192: Hi,
ich bin 22 Jahre alt. Meine Mutter hat seit Jahren ein Alkoholproblem. Ca als ich vierzehn war, habe ich angefangen die Mutterrolle zu übernehmen. Oft habe ich veruscht meiner Mum zu helfen mit Gesprächen, Alkohol weggeschütten, Rechnungbezahlen etc.
Bis jetzt konnte ich ihr nicht helfen. Oft war ich das Ventil für ihre Agressionen, habe die Trümmer in der Wohnung nach ihren Ausrastern immer wieder aufgehoben. Ich lebe jetzt ca 1,5 Jahre nicht mehr zu Hause und habe so keinen Einfluss mehr auf sie, ausser bei telefonischen Kontakt.
Ich habe erst jetzt nach 8 Jahren wirklich verstanden, dass ich ihr nicht helfen kann. Durch die ganzen Jahre habe ich selber viel gelitten. Depression und Trauma wurde bei mir kürzlich diagnostiziert. Ich werde jetzt anfangen ein Therapie zu machen.
Ich suche jemanden, der in einer ähnlichen Situation ist wie ich. Meine Hobbys und Interessen sind : Tiere, lesen, schreiben, malen und weggehen.


Chiffre 1302191: Ich habe kein grosses unüberwindbares Problem.
Dennoch möchte ich mich an jemanden wenden der mir Tipps und Ratschläge geben kann, damit es nicht zu einem grösseren Problem wird.
Ich habe den Selbsttest auf Ihrer Internetseite gemacht.Mein Testergebnis war kritisch. Ich habe 3 der Fragen mit Ja beantwortet:
1. Verlieren Sie die Kontrolle über sich wenn sie Alkohol getrunken haben.
2. Hat Sie schon mal jemand auf Ihr Trinkverhalten angesprochen
3. Hatten Sie schon mal einen Filmriss nach dem Alkoholkonsum

Ich bin 25 Jahre alt, weiblich, und trinke seit dem 12.Lebensjahr Alkohol. Nicht immer und auch nicht regelmässig. Mein Problem liegt darin dass wenn ich trinke beinah immer Blackouts habe, Kontrollverlust und jede Menge Selbsvorwürfe am nächsten Tag. Ich habe das Gefühl das ich nicht richtig damit umgehen kann.
Natürlich habe ich schon verschiedene Strategien angewandt: ( Gar nichts mehr trinken, führt im endefekt dazu, dass ich gar nicht mehr weggehe, mich von meinen Freunden isoliere. Oder versuche langsam zu trinken, zwischendurch ein Wasser trinke. Auf verschiedene Getränke verzichten die "so richtig reinhauen". Dann hab ich mit Freunden gesprochen alle zusammen achten darauf dass ich nicht unkontrolliert trinke, wenn "der Punkt" bei mir kommt an dem es nicht mehr witzig ist (und der ist meistens unberechenbar plötzlich da) ist es nämlich meist zu spät. )
Momentan verzichte ich weitgehenst auf Partys...ich trau mir selbst nicht mehr wirklich. Ich kann jetzt hier sitzen und sagen " Ist doch ganz einfach, beim nächsten mal trink ich einfach weniger. Das passiert nicht mehr, Ganz sicher." " Oder auf der nächsten Party trinke ich einfach nichts." Aber ich spreche auf Erfahrung das ich mich morgen schon enttäuschen könnte.
Es ist mir natürlich sehr arg dass dieses Thema jetzt zu einem Problemchen geworden ist und ich zu doof oder zu schwach bin es abzustellen.
Aber ich denke jetzt ist es an der Zeit das ich etwas änder und endlich vernünftig damit umgehn kann wie alle andern auch.
Ich denke ich sollte mit jemandem darüber sprechen wie es dazu gekommen ist. Und was dazu führt dass ich es nicht schaffe die Kontrolle zu behalten.
Ich möchte ergänzen, dass ich wenn ich zum Genuss (beim Essen oder mit meinem Freund daheim) eher wenig Alkohol trinke. Wenig Bedürfnis danach habe und vor allem auch nur das trinke was mir schmeckt. Im kompletten Gegensatz zu dem was ich tue wenn ich "ausgehe".

Vielleicht hat jemand von Euch ebenfalls solche Erfahrungen gemacht. Hat es bei jemandem von euch so angefangen? Kann mir jemand helfen?
Über Antworten Ratschläge und Bemerkungen jeglicher Art würde ich mich sehr freuen! Über eine Antwort, einen Ratschlag würde ich mich sehr freuen.


Chiffre 1301190: Transjugulärer interhepatischer, portosystemischer port (TIPS) bei Leberzirrhose.

Hallo, bin 48j, seit 20 Jahren Alk., und es wurde mir vor einem Jahr o.g. TIPS nach mehrmaligen Varizenblutungen, Bauchwasser usw., das ganze Programm eben, nach mehrfachen intensivstat. Kh-Aufenthalten implantiert. Diabetes II kommt noch hinzu, bin kurz vorm Insulin spritzen. Derzeit noch Tabletten. Und eine sehr vergrößerte Milz (Blutplättchen zu wenig, Blutungsgefahr).
Seit dieser Zeit (ein Jahr) bin ich trocken, da ich jede erdenkliche Hilfe (Selbsthilfegruppe, Nachsorge nach Langzeittherapie, und viel „Eigenarbeit“ angenommen habe.
Da ich leben will!
Ich kämpfe nicht mit der Abstinenz, sondern bin meist zufrieden damit.
Meine leberwerte sind „im Rahmen“ GGT bei 150, die anderen tragbar.
Probleme macht mir allerding die Ernährung mit diesem implantierten TIPS. Hier zu schreiben, warum er „eingebaut“ wurde und welchen Zweck er erfüllen soll würde den Rahmen sprengen. Daher suche ich Menschen, die schon längere Zeit damit leben (müssen).

Amoniak im Blut – dann im Hirn, die damit verbundenen Probleme – ist mein Hauptproblem.
Schlaf – auch eines meiner größten Probleme.
Verdauung, Muskelabbau!
Ständige Müdigkeit, Mattheit !

Ich denke leidgeprüfte LZ-Patienten mit TIPS wissen um was es geht. Darum auch hier nur in Kürze.
Wäre dankbar für Erfahrungsaustausch, - und helfe auch gerne mit meinen leider gemachten Erfahrungen damit aus. Alles liebe und gute euch. Vor allem Mut, Kraft und Gesundheit.

„Wenn du am Ende des Tunnels kein Licht mehr siehst.... zünd dir eine Kerze an“
Freundliche Grüße
Fritz M.


Chiffre 1212189: Hallo, als Angehörige suche ich auf diesem Weg Gleichgesinnte. Mein Name ist Simone, ich bin 41 Jahre alt und fahre gerne Inliner.
Seit etwa 10 Jahren ist meine Mutter Alkoholikerin. Mein Vater hat angeblich "alles im Griff" und bleibt bei ihr. Er tut alles, damit nach außen hin keiner merkt, was eigentlich los ist. Er will so wie früher das Bild der "Bilderbuchfamilie" aufrecht erhalten. Inzwischen ist er selber schwer herzkrank. Meine Schwester "hilft" meinen Eltern zusammen mit ihrem Mann ebenfalls, wo sie nur kann; oft sind sie jeden Tag dort.
Ich bin (inklusive meiner eigenen kleinen Familie) von ihnen allen gemeinsam ausgestoßen worden, weil ich beim Vertuschen und "Helfen" nicht mitmachen und stets direkt sage, was ich denke. Mein Vater erzählt nach außen hin Lügengeschichten, um diesen Kontaktabbruch zu erklären. Es war und ist total schrecklich und unvorstellbar für mich, dass ich tatsächlich meine ganze Familie auf einmal verloren habe. Auf der anderen Seite bin ich natürlich auch froh, dass ich nicht selber Teil dieser Abhängigkeitsspirale bin. Die Erkenntnis, dass meine Familie nie das war, was ich in ihr gesehen habe (oder sehen sollte), ist bitter.
Ich würde mich freuen, wenn sich jemand bei mir meldet, der/die mich verstehen kann und mit dem ich mich austauschen kann.


Chiffre 1209188: Für betroffene Frauen in Köln:
Ich suche Euch, Gleichgesinnte zum Gedankenaustausch und Gründung einer Selbsthilfegruppe betroffener Frauen!

Wie alt sind Sie?
Ich bin 55 Jahre alt.

Sind Sie betroffen oder angehörig?
Bin Betroffene.

Welche Interessen oder Hobbys haben Sie?
Kultur, Filme, Lesen, Rad fahren, Schwimmen und alles Schöne u. Kreative

Haben Sie ein bestimmtes Problem?
Es gibt in Köln keine Selbsthilfegruppe für betroffene Frauen; 0der kann mir jemand eine nennen?

Über Eure Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen. Gerne beantworte ich weitere Fragen.


Chiffre 1207187: Hallo, ich bin Birgit 49 Jahre, seit 7 Jahren verheiratet. Damals am Anfang, war das mit der Trinkerei von meinem Mann "noch" nicht so schlimm, dachte ich jedenfalls, er trank pro Abend meist so 3 Cola Korn, wir hatten zu dem Zeitpunkt eine normale harmonische Beziehung. Langsam und schleichend wurde der Konsum immer mehr, heute ist er pro Abend bei circa einer halben bis dreiviertel Flasche Korn. Bis zum 3-4Glas ist er noch "normal" doch dann mutiert er zu einem anderen Menschen, er wird verletztend, provoziert, hat einen Dauerredezwang über Stunden, macht mir Vorwürfe , ich mach ihn welche, daraus entsteht täglich neuer Streit, ich schrei nur noch rum , weil ich mit dieser Situation nicht mehr klar komme. Irgendwie macht mich das alles hilflos, aber auch wütend, Der normale Alltag funktioniert für ihn perfekt, ER geht regelmässig zur Arbeit, kümmert sich um das Haus und und und, doch dann spästens um 17:30h fängt er an zu trinken, am Wochenende schon mittags......
Ich hoffe hier jemand zu finden der ähnliches erlebt hat und mir vielleicht einen Weg zeigt, damit um zugehen.


Chiffre 1207186: Hallo, ich bin Andrea, noch 47 Jahre alt, alleinerziehend und habe ein Alkoholproblem.
Wie ich dazu gekommen bin, ich weiß nicht, es ist soviel passiert in meinem leben und manchmal half es mir nur etwas zu trinken und etwas mehr zu trinken. Mittlerweile weiß ich, dass das der falsche Weg ist.
Es mußte so viel passieren, bis ich zu der Einsicht kam, dass das der falsche Weg ist. Warum gerade ich, das frage ich mich ständig und ich weiß nicht so recht, wie ich damit umgehen soll.
Was suche ich, Kontakt zu gleichgesinnten, neues Umfeld, neue Freunde mit denen man reden kann. Ich habe es zumindest im Moment alleine geschafft aufzuhören aber ich merke, ich brauche den Kontakt zu gleichgesinnten, ich möchte endlich darüber reden oder schreiben, wieder Vertrauen fassen können. Vielleicht gibt es hier ja Menschen, die auch auf der Suche nach Kontakt und Vertrauen sind, ich würde mich sehr freuen, Post zu bekommen. Ich kann sehr gut zuhören und vielleicht können wir uns gegenseitig stützen. Bis dahin alles gute.


Chiffre 1206185: Ich heiße Stefanie, bin 26 Jahre alt und gehe momentan durch eine schwere Zeit in meinem Leben.
Seit ich 10/11 Jahre alt bin musste ich mich mit der Alkoholkrankheit meiner (inzwischen 50 Jahre alten) Mutter auseinandersetzen, die sie selbst noch (immer) nicht einsehen will. In der Familie war und ist das bis heute ein Tabuthema (es ist alles in Ordnung) und wird daher totgeschwiegen.
Nachdem wir in der Familie nie darüber reden durften, wurde es für mich zu einer Hölle aus Schuldgefühlen, Verantwortung (da mein Vater auf Montage im Ausland war) und Depression. Ich habe Probleme damit, mich anderen zu öffnen (auch Angst vor deren Reaktionen), hatte inzwischen in meinem (Arbeits)Leben einen Zusammenbruch (der sich auch körperlich bemerkbar machte) und leide momentan erneut unter Depressionen sowie dem Burnout-Syndrom.
Ich bin momentan schon in Theraphie (zum dritten Mal), aber möchte mich gleichzeitig auch mit Menschen, die ähnliches durchgemacht haben, austauschen und vielleicht auch Hilfe finden und geben. Gerade weil ich noch relativ jung bin denke ich, es ist wichtig zu wissen, dass ich kein Einzelfall bin.
Vielen Dank und Liebe Grüße,
Stefanie


Chiffre 1206184: Hallo, ich bin eine 37-jährige Frau und lebe in Schleswig Holstein.
Ich bin sowohl Betroffene, wie Angehörige.
Seit 2009 habe ich eine Beziehung mit einem Alkoholiker. Ja ich wusste es von Anfang an! War aber so naiv zu glauben, dass ER es durch meine Liebe schafft. Laut Aussage von ihm, wollte er bereits 3 Wochen nach Beginn unserer Beziehung aufhören! "Natürlich", habe ich ihm geglaubt.
Ende 2010 bin ich dann angefangen zu trinken!
Seit 34 TAGEN bin ich TROCKEN!!!! Etwas stolz bin ich schon! Bin zur Zeit Arbeit suchend.
ER trinkt weiter! OK, 3-4 tage macht er mal Pause, ca. alle 2 Monate. Es ist verdammt hart, standhaft zu bleiben, denn wir wohnen zusammen.
ABER, ICH WILL ES SCHAFFEN...FÜR MICH!
Würde mich über regen Gedankenaustausch freuen!


Chiffre 1206183: Hallo und schönen guten Tag,
ich möchte gern in Ihrer Kontaktbörse aufgenommen werden:

Wie alt sind Sie?
Ich bin 48 Jahre alt
Sind Sie betroffen oder angehörig?
Ich bin Betroffene und seit 1 Jahr, 3 Monate trocken
Welche Interessen oder Hobbies haben Sie?
Sport/Fitness, Lesen, Garten, Radfahren, Schwimmen,
Haben Sie ein bestimmtes Problem?
Nein
Haben Sie konkrete Fragen?
Nein
Suchen Sie lediglich Gleichgesinnte zum Gedankenaustausch?
Ich suche auch einen Partner im Raum Hamburg oder Umgebung, würde mich freuen Nachrichten zu erhalten.


Chiffre 1206182: Hallo, ich heiße Michaela, bin 39 Jahre alt und bei mir passiert gerade soviel, dass ich kaum hinterherkomme.
Meine Mutter ist 72 Jahre alt und Alkoholikerin. Allerdings wurde darüber nie gesprochen. Nach außen wurde immer der Schein der Happy-Family gewahrt und alles totgeschwiegen.
Ich habe mir schlechte Verhaltensmuster antrainiert (nicht reden, nicht fühlen, niemals Schwäche zugeben etc.) und versuche gerade, nachdem ich vor einigen Wochen einen Zusammenbruch hatte, da rauszukommen. Ich leide seit Jahren darunter, dass ich das Gefühl habe, bei MIR stimmt irgendetwas nicht. In Beziehungen habe ich durch meine Unfähigkeit, Gefühle wahrzunehmen und zuzulassen und die Unfähigkeit, zuzugeben, dass es mir nicht gut geht, bisher immer das Gefühl gehabt, das etwas fehlt.
Nach einigen Phasen einer Depression und einer ambulanten Therapie, die jedoch nicht den gewünschten Erfolg hat, habe ich nun einen anderen Weg gewählt. Ich werde in einigen Wochen eine stationäre Therapie machen und suche Gleichgesinnte, die diesen Weg auch schon gegangen sind, beziehungsweise ihn noch vor sich haben.


Chiffre 1206181: hallo ich bin Melanie und mein Freund hat meines Erachtens ein gewaltiges Alkoholproblem!
Seine Leberwerte waren zu hoch und er trank sich schnellstmöglich ins Delirium. Er war auch ein paar mal bei den Anonymen, doch er hat sich relativ gut in den letzten 3 Jahren entwickelt.
Er trinkt in etwa alle 3 Monate aber dann wird's böse! Ich muss mir echt fiese Sachen rein ziehen, er beleidigt mich unentwegt und macht mich stundenlang psychisch fertig. Flüchten kann ich nicht weil er mich nicht weg lässt?
Ich weiß es ist nur sehr selten aber ich halts nicht aus, was kann ich da tun?
lg


Chiffre 1205180: Ich bin Katrin, 44, und Alkoholikerin! Angefangen hat es mit geselligen Abenden, wo ich schon immer wusste, dass ich zuviel trinke. Ich habe eine schlechte Ehe hinter mir, wobei mein Exmann ebenfalls Alkoholiker ist.
Ich hasse es zu trinken, habe ewig ein schlechtes Gewissen, vor allem meinen Kindern gegenüber, schaffe es allerdings nicht konsequent aufzuhören. Ich habe einen guten Job gehe ordentlich arbeiten, trinke eigentlich mehr heimlich, nicht in der Öffentlichkeit.
Seit ca 10 Jahre lebe ich allein, und ziehe mich immer mehr in mein Schneckenhaus aus schlechtem Gewissen zurück. Ich schaffe es auch immer wieder mal eine Woche nichts zu trinken, dann kommt aber wieder ein Wochenende, an dem ich mich bewust nicht verabrede, um in aller Ruhe schön zu trinken. Am nächsten Tag geht es mir dann so schlecht, dass ich auch körperliche Beschwerden habe.
Ich will diesen Teufelskreis verlassen.
Wer will mit mir Kontakt aufnehmen um gemeinsam diese Sucht zu bewältigen!


Chiffre 1205179: Hallo,
ich bin Katja, 42 und Angehörige…die sich heute mal wieder tränenüberströmt und völlig verzweifelt durch gefühlte 1000 Internetseiten gewühlt hat und nun denkt – Gott sei Dank bin ich nicht alleine.
Ich bin seit 15 Jahren mit einem Alkoholiker verheiratet und habe in unserer Ehe alle Höhen und Tiefen durchlebt. Von alkoholfreien Zeiten, da man ja jetzt ganz bestimmt aufhören will – von Alkoholexzessen mit Unfällen, Fahrerflucht, körperlicher Gewalt mir gegenüber, und jedesmal wenn ich mal wieder angefangen habe aufzuatmen ging alles wieder von vorne los.
Ich habe mit vielen Dingen gedroht, die ich bisher nie wirklich umgesetzt habe. 2008 habe ich mich einmal nicht erpressen lassen – die Folge davon war ein umgesetzter und vorher angekündigter Suizidversuch, der sich gewaschen hatte. Ich kann einfach nicht mehr und weiß mir nicht mehr zu helfen. Ich nehme inzwischen starke Antidepressiva.
Mein damaliger Therapeut hat mich versucht in Richtung Trennung zu bewegen; theoretisch war das auch alles ganz ok – praktisch ist es für mich als absoluter Co-Alkoholiker nicht umsetzbar, da mein Mann (meiner Meinung nach) alleine nicht lebensfähig ist und ich mich frage, wie ich damit fertig werden soll, wenn er sich nach einer Trennung wirklich das Leben nimmt.
Jeden Tag schwanke ich zwischen Hass und Liebe – frage mich warum der damalige Suizid nicht geklappt hat (denn aus der Nummer wäre ich ja fein heraus gewesen)…..immerhin bin ich nun soweit, dass ich mir mal die Adressen von Suchtberatungsstellen ausgedruckt habe, denn sonst gehe ich noch vor meinem Mann an dieser Beziehung zu Grunde!
Haltet mit die Daumen, dass ich auch am Montag da mal hingehe oder anrufe....


Chiffre 1204178: Ich heisse Matthias, bin 40 Jahre alt und komme aus der Bodenseeregion Lindau. Ich bin Betroffener und habe lange Jahre getrunken bis ich erkannte das dies eine Sackgasse ist.
Ich mag mir gern ein neues umfeld aufbauen und suche daher Menschen wo ich mich nicht verstellen brauche. Ich bin sehr vielseitig, von Sport, Literatur, kultur, wandern etc.
Würde mich sehr freuen wenn ihr mir schreibt.


Chiffre 1202177: Hallo, ich bin eine 44-jährige Frau und seit dem 28.11.2011 trocken. Da ich seit meinem 11.Lebensjahr konsequent gesoffen und auch vor allen anderen Drogen kein Reißaus genommen habe, fühle ich mich momentan wie Bambi auf dem Eis.
Ich suche Kontakt anderen Menschen, die ebenfalls trocken sind, um mal gemeinsam etwas zu unternehmen und nicht im Vorfeld klären zu müssen, dass ich keinen Alk trinken werde. Meine Interessen sind sehr vielfältig, ich bin unkompliziert, humorvoll und offen.
Ich würde mich über Post sehr freuen!


Chiffre 1202176: Hallo, ich bin 43 Jahre und mit einem Suchtkranken verheiratet. Wir haben uns Anfang 2008 kennengelernt. Die zitternden Hände hat er mir mit Bluthochdruck erklärt. Ich hab es geglaubt, weil ich keine Ahnung hatte. Irgendwann häuften sich die Merkwürdigkeiten, bis er eines Tages die 50 km zu mir betrunken gefahren ist. Er konnte kaum aus dem Auto steigen, geschweige denn stehen oder gehen. Ich habe Hotlines angerufen, war zur Suchtberatung.....Dann hatte es einen Namen: Alkoholsucht. Ich hab ihm gesagt das ich mich trenne, nicht weil ich es wollte, sondern weil man mir sagte das es der einzige Weg ist. Da auf einmal hat er von sich aus im Krankenhaus angerufen und ist zur Entgiftung gegangen. Danach war es gut......ein halbes Jahr lang. Silvester kam er total betrunken an. Seitdem ist es ein auf und ab. Ich habe mich mit Gruppen getroffen, war wieder zur Suchtberatung, hab mit einer Kollegin (trockenen Alkoholikerin) gesprochen.....Hab geweint, gefleht, geschimpft, geschwiegen ......Mein Mann war auch kurz zum Gruppentreffen...sah aber Sinn darin, weil er ja kein Problem hat. Er hat wohl schon seit frühester Jugend immer mehr als andere getrunken, sein Vater ging/geht regelmäßig Sonntag vor dem Mittagessen zum Frühschoppen (wo er auch ordentlich trinkt). Nach seiner Scheidung ist er dann wohl richtig abgerutscht. Als ich zu Anfang in seinem Haus aufgeräumt habe lagen überall leere Flaschen. Hinter Kissen, auf dem Tisch, auf dem Schrank, im Schrank ......Flachmänner, Bierflaschen, Wodkaflaschen....Irgendwann habe ich festgestellt, dass er trinkt wenn er Probleme hat, Streß bei der Arbeit....Wir haben dann abgemacht, dass er nicht mehr trinkt wenn er unterwegs ist, sondern hier ein, zwei Bier trinken kann. Aber nur Zuhause. Was soll ich sagen, es klappt natürlich nicht. Er kann ein paar Tage nichts trinken, dann ein- Bier vor dem TV, zum Fußball, dann wieder -ich weiß nicht was- unterwegs. Einmal habe ich einen leeren Flachmann im Handschuhfach gefunden. Es war natürlich nicht seiner.....man hört dann ja die abenteuerlichsten Geschichten. Wenn er getrunken hat reagiert unterschiedlich. Er kann dann im Sitzen einschlafen, liebebedürftig und anhänglich sein, mich beschimpfen und mir allerlei Sachen unterstellen...Einmal, als ich weggefahren bin, rief er mir hinterher: Hoffentlich fährst du dich tot, du blöde Kuh! Er legt sich dann auch einfach ins Bett und schläft. Nächsten Tag tut er dann so als ob nichts gewesen ist. Wenn ich dann schweigsam bin oder mich zurückziehe versteht er es nicht. Er hat es ja nicht so gemeint. Er ist ja auch kein Alkoholiker. Ich habe ihm gesagt das er sich Hilfe holen soll um seine Probleme ohne Alkohol zu lösen... ..bis jetzt vergeblich. Meine Androhungen ihn zu verlassen konnte ich noch nicht durchziehen. ICH schaffe es einfach nicht. Mir fehlt auch die Rückendeckung. Ich weiß nicht wo ich hin soll. 2010 haben wir geheiratet, weil wir uns lieben und ich gehofft habe ihm dadurch Stabilität zu geben. Vergeblich....Ich kann nicht mehr, schaffe aber auch den Absprung nicht weil ich Angst habe ihn ganz zu verlieren. Ich liebe ihn ja immer noch von ganzem Herzen. Außerdem weiß ich auch nicht wo ich hin soll.
Marion


Chiffre 1201175: hallo ich bin 11 jahre trocken-ich bin mit meinem ex-mann trocken geworden, er ist nach der trennung wieder rückfällig geworden, zu mir: ich bin nach einem schweren schiksalschlag trocken geworden(mein erstgeborener ist gestorben-mit 7 monaten -das ist 13 jahre her). ich bin wieder schwanger geworden und habe einen gesunden jungen auf die welt gebracht. meine ehe mit dem ex-war nicht gut, aber wir waren beide trocken als mein nachfolge kind mit 5 jahren schwer an krebs erkrankte ist für mich eine welt zusammen gebrochen.....ich hatte keine hilfe von ex------ich trennte mich.....mein sohn ist wieder gesund geworden,und lebt seid 2,5 jahren bei seinem vater. es war sehr schwer für mich......ich bekam einen rückfall-habe mich schnell wieder gefangen und muss sagen ich habe für mich festgestellt.....das der alk mir nicht mehr schmeckt....ich keine lust habe mich zu betäuben---------eine sehr gute erkenntnis.......es ist auch heute noch nicht leicht ...gerade finanziell .....aber es geht. ich habe eine mann kennen gelernt der trinkt.....er will nicht aufhören zu trinken. ich trennte mich... ......und bin auf der suche nach menschen die auch trocken sind. ich komme aus bay.schwaben.........und ich finde eure seite gut......ich bin übers netz darauf gestossen.....
gruss samao




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Zuletzt aktualisiert am: 10.05.2013




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