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Entspannen ohne AlkoholDer Wunsch, nach einem anstrengende, hektischen Tag zur Ruhe zu kommen - Stress, Unruhe, Nervosität und Angst zu bewältigen - ist wahrscheinlich der häufigste Anlass für den Griff zum Glas. Im Körper wirkt Alkohol wie ein Betäubungsmittel, er dämpft die Erregbarkeit bestimmter Nervenzellen und die Anspannung lässt (vorübergehend) nach. Zugleich beeinträchtigt Alkohol die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und mit der Gewöhnung an Alkohol sinkt die Fähigkeit belastende Situationen durchzustehen und zu bewältigen. Auf Dauer werden Stress, Angst und Nervosität noch verstärkt und die Gefahr der Abhängigkeit wächst.Nehmen Sie sich Zeit! Wahrscheinlich sagen Sie jetzt "Wie soll ich mir denn Zeit nehmen? Mein Terminkalender ist voll!". Sie hetzen von Termin zu Termin, sind gestresst durch Ihre täglichen Pflichten, denen Sie nachkommen müssen? Dieser Lebensstil kostet auf Dauer Kraft und Gesundheit - freie Zeit für das persönliche Wohl ist unverzichtbar. Nehmen Sie sich Zeit für sich und das ohne schlechtes Gewissen. Folgende Tipps könnten Ihnen dabei weiter helfen:
Bewegung entspannt, vorausgesetzt man hat Spaß dabei und mutet sich nicht zu viel zu. Die Zahl der Stresshormone im Blut sinkt, Kreislauf und Stoffwechsel werden angeregt. In Kursen oder Sportvereinen treffen Sie zudem auf Menschen, die zumindest eine Vorliebe gemeinsam haben - eine gute Basis, dass sich hier neue Freundschaften entwickeln können. Zu alt, zu ungeübt oder zu dick zählt dabei nicht - einzig alleine Spaß muss es machen. Gibt es nicht irgend eine Sportart, die Sie schon immer mal ausüben wollten oder der Sie vor vielen Jahren einmal nachgegangen sind? Trauen Sie sich! Oder schwingen Sie sich bei schönem Wetter aufs Fahrrad, holen Sie Ihre Joggingschuhe aus dem Schrank... - es gibt so viele Möglichkeiten. Ausdauersportarten wie Radfahren, Schwimmen oder Wandern eignen sich für Menschen jeden Alters - sprechen Sie notfalls vorher mit Ihrem Hausarzt, wenn Sie sich nicht sicher sind. Schlafstörungen Alkohol ist eine vermeintliche Einschlafhilfe - die erholsamste Schlafphase, die Traumphase (REM-Phase) wird unterdrückt und der Abbau des Alkohols belastet den Körper. Schlafstörungen können ein Hinweis auf eine fortschreitende Gewöhnung an Alkohol sein - beim Ausbleiben der gewohnten Dosis reagieren Körper und Psyche mit Unruhe. Schlaf lässt sich nicht erzwingen - folgende Tipps verhelfen Ihnen zur erholsamen Nachtruhe:
Entspannungstechniken sind sinnvolle Maßnahmen zum Überwinden von Unpässlichkeiten, Einschlafstörungen und Angstzuständen. Auch können sie in der kritischen Phase des "Saufdruckes" helfen. Nehmen Sie sich 20 bis 30 Minuten Zeit. Suchen Sie sich einen ruhigen Raum, nehmen Sie eine bequeme Sitz- oder Liegehaltung ein. Wenn Sie möchten lassen Sie im Hintergrund leise Meditationsmusik laufen. (Diese CD´s gibt es überall zu kaufen, achten Sie auf die Preisunterschiede). Es gibt auch Entspannungskassetten oder CD´s mit gesprochener Anleitung zum autogenen Training. Fragen Sie im Fachhandlung (z.B. gut sortierte Buchhandlung) nach. Entspannung lässt sich übrigens lernen - Volkshochschulen, Krankenkassen, Sportvereine und Sportstudios bieten verschiedene Kurse wie Feldenkrais, Autogenes Training, Meditation, Yoga, Qigong und sanfte asiatische Kampfsportarten wie Tai-Chi an. Spontanentspannungstechnik Atmen Sie tiefer ein als gewöhnlich. Anschließend in einer Bewegung ausatmen, ohne den Atem nach dem Einatmen anzuhalten. Danach halten Sie den Atem an. Finden Sie heraus, wie lange für Sie angenehm ist. Diese Übung wiederholen Sie mehrere Male. Progressive Muskelentspannung Legen Sie sich zu dieser Übung am besten auf den Rücken.
Kontrollierte Atmung Die Bauchatmung eignet sich besonders bei Angstzuständen. Legen Sie Ihre Hand hierzu flach unterhalb des Bauchnabels auf den Bauch. Atmen Sie ganz tief ein und stellen Sie sich vor, wie die Luft langsam zu Ihrer Hand gelangt. Sie spüren, wie die Hand nach oben steigt. Danach atmen Sie langsam durch die Nase aus. Sehen Sie wie die Hand wieder langsam nach unten sinkt. Machen Sie eine kleine Pause und wiederholen Sie diese Übung mehrere Male. 45 Entspannungsübungen Herr Ing. Burkhard Heidenberger bietet auf seiner Webseite http://www.zeitblueten.com/news/3163/entspannungsuebungen/ eine Broschüre mit 45 Entspannungsübungen zum kostenlosen Download an. Wir danken Herrn Heidenberger für diesen Hinweis. Zum Anfang |
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