Chattertreffen 29.05. bis 31.05.04 in Bergneustadt

Hallo ich bin Chiara,

es war das erste Mal das ich bei einem Chattertreffen mitgemacht habe. Ich bin Angehörige und seid einiger Zeit mit den Gastgebern Guido und Claudia befreundet.

Samstag kamen wir um 10.00Uhr in Bergneustadt an um alles für das Chattertreffen vorzubereiten. Wir hatten die Autos von Guido, Jörg und Udo mit Lebensmitteln, Getränken und was wir noch so brauchten gepackt ,die nun wieder ausgeräumt und eingeräumt werden mussten, dank der tatkräftigen Unterstützung von Gitta und ihren Kids ging das recht schnell.

Bald trafen die ersten Chatter in Bergneustadt ein, allen voran Ilo und Rudi. Jeder bekam einen Anstecker mit seinem Namen, damit jeder erkennen konnte wen er vor sich hatte. Die Begrüßung jedes einzelnen fiel über aller Maßen Herzlich aus. Ich sah wie sich die Gäste freuten sich untereinander real kennenzulernen, einige kannten sich auch schon.

Gegen 15.00Uhr waren dann fast alle da, einige hatten Kuchen mitgebracht. Das Wetter war herrlich, so das wir alle draußen sitzen konnten bei Kaffee und Kuchen und guten Gesprächen. Herr Dr. Wessel, Leitender Arzt des Camillushaus Essen, kam zu Besuch und stand den Gästen mit Frage und Antwort zu Verfügung , dafür ein herzliches Dankeschön.

Für die Kinder hatte ich Mandalas zum ausmalen mitgebracht. Lisa, Claudias Tochter, hat sich liebevoll um die Kinder gekümmert, auch dafür an Lisa ein liebes Dankeschön.

Es blieb genug Zeit auch mal einen Spaziergang an die nahe gelegene Aggertalsperre zu machen.

Um 19.00Uhr begann der Abend mit einem kalten Bufett, während des Essens ließ es Udo sich nicht nehmen die Betten zu vergeben, es wurden aber auch Zelte auf der Wiese neben dem Haus aufgestellt. Der Abend wurde mit intensiven Gesprächen und natürlich auch chatten fortgesetzt. Ich weiß nicht wann die letzten im Bett waren, es war jedenfalls spät.

Der Sonntag begann mit einem leckeren Frühstück, dass Claudia mit viel Liebe gezaubert hatte. Nach und nach kamen alle aus den Federn.

Um 10.00Uhr trafen sich die ordentlichen Mitglieder zu den Vorstandswahlen. Auch an diesem Morgen kamen noch Gaste an. Ellen und ich haben das Mittagessen gekocht, es blieb aber auch noch Zeit für uns, einen Plausch zuhalten und Gäste zu begrüßen. An dieser Stelle einen lieben Dank an Ellen, aber auch an Ben`s Frau die uns tatkräftig unterstützt hat.

Nach dem Essen sind wir mit einigen Betroffenen zu einer Einrichtung gefahren in der Menschen leben, die sich durch Alkohol und Drogenkonsum geistig so krank gemacht haben, das sie nicht mehr ohne Hilfe leben können, Endstation! Erschreckend fand ich, dass die Bewohner zwischen 26 und 70 Jahren waren. Hintergrund war für die Betroffenen, ändere was in deinem Leben!

Als wir zurück kamen, war der Kaffee fertig und Kuchen stand auch bereit. Ich habe beobachtet, das die Gesprächspartner laufend wechselten, was ich für sehr positiv empfand, so hat sich wirklich jeder mit jedem unterhalten. Es wurde auch viel gescherzt und gelacht.

Um 18 Uhr hatte rob für uns einen Vortrag vorbereitet vom Umgang mit Suchtproblemen aus der Sicht des Arbeitgebers. Dabei wurde heftig diskutiert und selbst die hungrigsten Mäuler haben es dank des ausgezeichneten Vortrags von rob bis fast 20 Uhr ohne Abendessen ausgehalten.

Anschließend hat Guido den Grill angemacht und wir haben bei weiteren Gesprächen gut gegessen. Auch an diesem Abend wurden die Laptops angeschlossen und man bezog die Chatter im Netz mit ein. Diese wollten auch wissen was bei uns los war, wer da ist, wie es uns geht, u.s.w.

An beiden Tagen hatten wir Sonne satt, auch die Abende konnten draußen verbracht werden. Auch am Sonntag wurde es spät.

Der Montag begann mit Regen. Claudia hatte den Kaffee schon fertig und die Brötchen schon im Ofen als ich aufstand. An dieser Stelle einen ganz großen Dank an Claudia und Guido, ohne ihren Einsatz wäre das CT nicht so gelungen. Der Montag lief dann nach dem ausgiebigen Frühstück langsam aus, einige hatten auch noch Strecken wie Hamburg, Hannover, Bremen, Berlin und München vor sich, um einige zu nennen.

Der Abschied tat schon ein wenig weh, aber ich hoffe das es ein nächstes CT gibtund noch mehr Chatter kommen, denn es war eine Atmosphäre, als wenn wir uns schon ewig und gut kennen . Gegen 14Uhr haben wir dann das Haus sauber und aufgeräumt Herrn Kretschmer, dem Herbergsvater, übergeben, der uns noch ein großes Lob für diese Veranstaltung aussprach.