Buchtipps
Wir stellen hier Bücher
vor, die unseren Besuchern besonders hilfreich oder interessant zum Thema Alkoholismus
und Sucht erscheinen. Wenn auch Sie ein Buch gelesen haben,
dass zu diesem Thema passt und welches Ihnen weitergeholfen hat, dann
können Sie es hier vorstellen.
Buchtipp von A-Connect-Besucher Steve:
Autor: Steffen Flügler
Titel: Treppe in die Dunkelheit-Eine Suchtgeschichte
BoD Verlag, ISBN 978-3-837-08115-2
Dieses Buch basiert auf der authentischen Geschichte des Autors. Es beschreibt seine über 17 Jahre dauernde Alkohol- und
Drogenabhängigkeit. Alles beginnt mit einem Bier, das der damals Zwölfjährige dazu benutzt, um sich Mut anzutrinken. Seinen
dramatischen Höhepunkt findet diese Geschichte, als sich der dann 29-jährige, einem letzten Kampf gegen die Sucht in einem
Krankenhaus stellt. Die beschriebenen Gefühle, Ausdrucksweise und Jargon der Drogenszene verleihen diesem Buch höchste
Authentizität und sprechen den Leser unmittelbar an. Jedes Kapitel wird durch ein Zusatzkapitel ergänzt, das schon fast
poetisch nuanciert wirkt. Es zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und vermag der Sucht, durch seinen metaphorischen
Stil, eine Gestalt zu geben.
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Buchtipp von A-Connect-Besucherin Daniela:
Autor: Cécile Koch
Titel: Wessen Moral?
ACABUS Verlag, ISBN 978-3-941404-35-9
"Wessen Moral?" ist ein autobiografischer Roman über eine junge Frau, die retrospektiv das Verhältnis zu ihrer suchtkranken
Mutter zu verstehen versucht.
Mit den Augen eines Kindes beobachtet die Autorin, wie ihre einst charmante und geistreiche Mutter die Kontrolle über ihr
Leben und das ihrer Familie verliert. Nach der Hochzeit mit einem manisch-depressiven, medikamentenabhängigen Alkoholiker,
lässt sich die Mutter von ihren eigenen Süchten leiten, bis sie schließlich an ihnen zerbricht.
Cécile Kochs Kindheit und Jugend wird bestimmt durch Gewalt, Drogen und Suizidgefahr. Erst als ihre Mutter im Alter von 45
Jahren an Leberzirrhose stirbt, erwacht in der damals Neunzehnjährigen, der unbändige Wunsch zu leben, und sie macht sich auf,
gesund zu werden.
Mit authentischen und nüchternen Worten betrachtet die Autorin rückblickend ihr Leben ohne geborgene Kindheit und ihren
Versuch, aus eigener Kraft erwachsen zu werden. Nicht die Betroffenheit steht im Vordergrund ihrer Schilderungen; vielmehr
geht es um den Mut und auch um die Probleme, das eigene Leben anzunehmen und selbstbestimmt zu führen.
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Buchtipp von A-Connect-Besucherin Susi:
Autor:Susanne Eberst
Titel:Durst
August von Goethe Literaturverlag, ISBN-13: 978-3837203813
Hallo,mein Name ist Susi. Ich habe eine Langzeittherapie hinter mir, bin 38 Jahre alt, lebe in München und bin seit 27
Monaten trocken und stabil. Während meiner Therapie (02/2007- 0/2008) habe ich ein Buch geschrieben, dass im März 2009 nun
veröffentlicht wurde. Denn es lag mir sehr am Herzen, so viele Menschen wie möglich zu erreichen. Ihr könnt Euch ein besseres
Bild machen, wenn Ihr meine Homapage anschaut (www.susanne-eberst.de).Dort stelle ich mich und natürlich das Buch vor.
Viele Grüße, Susanne.
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Buchtipp von A-Connect-Besucher Reinhard Berk:
Autor: Reinhard Berk
Titel: Parabolika - Am Scheitelpunkt der Kurve
BoD Verlag, ISBN 978-3-8334-7745-4
Auszug aus dem Vorwort:
"Parabolika" ist die Auseinandersetzung des Autors mit seiner Alkoholerkrankung und gewissermaßen eine Innenansicht der
Entwöhnungsbehandlung. Er schildert den Klinikaufenthalt in allen seinen Aspekten, auch jenen, die den behandelnden
Ärzten und Psychotherapeuten oftmals verborgen bleiben. Er schildert die psychotherapeutische Auseinandersetzung mit seiner
Alkoholäbhängigkeit, die keinenfalls immer einfach war. Das Gegenteil war der Fall, sie hielt für ihn viele Unwägbarkeiten
und schwierige Herausforderungen bereit. Der Autor zeichnet dabei den Weg nach, wie er sein Leben wieder in die Hand
genommen und seinem Lebensweg eine neue Richtung gegeben hat - ohne Alkohol und Abhängigkeit. Sowohl der persönliche Weg des
Autors als auch sein offener Bericht verdienen größten Respekt.
Reinhard Berk hat einen Bericht vorgelegt, der Mut macht. Ich wünsche dem Buch die große Resonanz, die es verdient.
Privatdozent Dr.Dr. Niels Bergmann
Chefarzt der Kliniken Daun
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Buchtipp von A-Connect-Besucher Frank Lindemann:
Autor: Schirin Homeier & Andreas Schrapp
Titel: Flaschenpost nach irgendwo.
Ein Kinderfachbuch für Kinder suchtkranker Eltern.
Frankfurt Mabuse 2009, 141 Seiten, 22,90 Euro, ISBN 978-3-940529-17-6
Bestellmöglichkeit im Internet: http://www.neuland.com/index.php?s=buc&s2=tit&bnr=112038
Der Rezensent ist Herausgeber des Buches "Den Suchtkreislauf durchbrechen" und Initiator der Kampagne "Weiße Weihnacht"
(www.weisse-weihnacht.info)
Kinder, Eltern und Flaschen
In Deutschland leben über 2,5 Millionen Kinder in Familien, in denen Vater, Mutter oder gar beide Eltern zuviel Alkohol
trinken. Hilfen für diese Kinder gibt es kaum und die Fachöffentlichkeit in der Suchtarbeit nimmt sie erst seit rund 20 Jahren
bewusst wahr. Entsprechend wenig Literatur ist vorhanden, praktisch gar keine, die sich unmittelbar an Kinder wendet.
Beim Mabuse-Verlag ist soeben das "erste illustrierte Kinderfachbuch" für Kinder suchtkranker Eltern erschienen, das die
Geschichte des zehnjährigen Mark und seiner älteren Schwester Julia in Bildern erzählt. In ihnen werden die
Stimmungsschwankungen des alkoholkranken Vaters, die Hilflosigkeit der Mutter und vor allem die Gefühle der Kinder in
großflächigen, schlichten Illustrationen anschaulich beschrieben. Marks Selbstzweifel, womöglich für den Zustand des Vaters
verantwortlich zu sein ? ein typisches Gefühl für Kinder, die die Alkoholkrankheit noch nicht verstehen können ? kommen zur
Sprache. Auch die Enttäuschung über nicht eingehaltene Versprechen, Wut über Schläge und die Scham vor den Freunden, die den
betrunkenen Vater erlebt haben, fehlen nicht. Die Bildergeschichte endet damit, dass der Vater auszieht, nachdem sich die
Mutter zum ersten Mal schützend vor ihre Kinder gestellt und dem Vater ihre Entscheidung mitgeteilt hat: "Solange dir der
Alkohol wichtiger ist als wir, werden wir nicht mehr zusammenleben!"
Doch damit ist das Buch noch längst nicht am Ende. Im Ratgeberteil für Kinder wird die Geschichte nach dem Auszug von Marks
Vater weiter erzählt, wobei seine Alkoholkrankheit kindergerecht erklärt wird, und auch wozu eben diese Krankheit im
Zusammenleben einer Familie führen kann. Auch die Hilfen, die es sowohl für den Vater als auch für die übrigen
Familienmitglieder in dieser Situation gibt, werden beschrieben, wobei auch immer gleich entsprechende Adressen,
Telefonnummern und Webseiten angeboten werden. Dadurch können die LeserInnen leicht selbst an Hilfe gelangen, wie z.B. im
Internet durch kidkit.de oder kopfhoch.ch. Und es wird ihnen auch deutlich erklärt, dass sie keine Schuld daran tragen, wenn
Vater oder Mutter alkoholkrank werden. Auch dass sie die Alkoholabhängigkeit der Eltern nicht beenden können ? weder durch
Wohlverhalten noch durch Renitenz ? kommt darin zum Ausdruck.
Die in der Fachliteratur von Black, Woititz und anderen beschriebenen "Rollen", die Kinder in Suchtfamilien einnehmen können,
wie z.B. den Clown, der gespannte Situationen durch Späße löst, oder die Verantwortungsbewusste, die die Hausarbeit der
Eltern verrichtet und ihre jüngeren Geschwister betreut, tauchen in der Geschichte in einer Kindergruppe auf, die Mark kennen
lernt und regelmäßig besucht. Welche Aufgaben diese Rollen in der Familie erfüllen und wie die Kinder lernen können, sich
von ihnen zu befreien und ihr eigenes Leben wieder in den Mittelpunkt zu stellen, ist sicher mit der wichtigste Beitrag in
diesem Kapitel.
Der dritte Teil des Buches schließlich wendet sich direkt an die Eltern oder andere Bezugspersonen und vermittelt Grundwissen
über Entstehung und Verlauf von Abhängigkeit und Sucht, wie abhängige und nichtabhängige Elternteile miteinander häufig
interagieren, wo sich die Kinder in diesem Beziehungssystem befinden und welche Hilfen sie dadurch benötigen.
Bei 9,5 Mio. Menschen in Deutschland, die mehr Alkohol trinken als ihnen guttut, kennt wohl jeder in seinem Bekannten- und
Verwandtenkreis jemanden, auf den genau dies zutrifft. Sind auch Kinder davon berührt, ist es erste Pflicht sich dieses Buch
zu besorgen und es mit ihnen gemeinsam zu lesen. Dadurch erfahren die Kinder zweierlei, zum einen, dass sie mit ihrer
Geschichte nicht allein sind, und zum anderen, dass sie endlich einen möglichen Verbündeten auf der Suche nach Hilfe gefunden
haben. Womit wir wieder bei der Flaschenpost wären, die der kleine Mark genau zu diesem Zweck auf die Reise schickte und
welche dem Buch den Titel verlieh.
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Buchtipp von A-Connect-Besucher Peter K.:
Autor: Klaus Dietze, Manfred Spicker
Titel: Alkohol - kein Problem? Suchtgefahren erkennen - richtig handeln.
Ein Buch das sich an Betroffene wendet,die qualifizierte Hilfe suchen.
Klassisch aufgebaut: Von - "Alkohol wird zum Problem", "Formen und Ursachen der Abhängigkeit", "Wie Alkoholgefärdet bin ich
" - über "Hilfsangebote und Wege aus der Abhängigkeit", "Therapeutisches Verfahren" - bis zu: "Hilfe zur Selbsthilfe" - ein
hervorragendes Kapitel mit einmalige Genesungs-Krisen-Raster für Abhängige! und tollen Tipps zum Nüchternbleiben.
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Buchtipp von A-Connect-Besucherin Viktoria:
Autor: Viktoria Tapp (BOD-Verlag)
Titel: Zusammen besiegen wir den Alkohol
Mein Name ist Viktoria Tapp und ich habe unlängst mein erstes Buch "Zusammen besiegen wir den Alkohol" veröffentlicht.
Hier handelt es sich um (m)einen Erfahrungsbericht aus der Co-Abhängigkeit.
Das Buch ist im BOD-Verlag erschienen und zum Preis von € 10 in jeder Buchhandlung erhältlich.
Die Lektorin hat es als ausgesprochen wertvoll erklärt, weil hier keine "dreckige Wäsche" gewaschen und trotzdem anschaulich
beschrieben wird, wie der Co-Abhängige, der ich selbst war, aus der Misere ausbrechen kann.
Diverse Selbsthilfegruppen schließen sich dieser Meinung uneingeschränkt an. Hier wurde besonders meine Offenheit
hervorgehoben.
Meine Leseproben sind beispielsweise bei www.amazon.de vorhanden.
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Buchtipp von A-Connect-Besucher Michael:
Autor:Simon Borowiak (ISBN-10:3-82185644-0)
Titel: ALK
Kurzbeschreibung:
"Heute blau, morgen blau und übermorgen wieder." Volksmund "Im Zuge einer Entwöhnungstherapie las ich mich durch Regalbretter
von Alkoholismus-Literatur. Und wurde zunehmend unwillig. Die Fachbücher waren mir zu fachlich, die Bücher von Betroffenen zu
betroffen und die Bücher von Nicht-Betroffenen zu anmaßend. Also beschloss ich, das ultimative Alk-Buch zu schreiben.
Ein Fachbuch von einem Betroffenen ohne Betroffenheit, im Dienst von Aufklärung, Verständnis, Naturwissenschaft und Komik."
Simon Borowiak ALK ist das Buch für alle, die schon mal einen heben. Und für alle, die schon einen zu viel gehoben haben.
Und für alle, die sich damit rumärgern müssen. Kurz: das Buch für Genusstrinker, Profi-Trinker, Ärzte, Therapeuten,
Winzer, Angehörige, Minderjährige, Getränkelieferanten und Hirnforscher ...
Klappentext:
"Borowiak weiß, wovon er schreibt. Er kennt, daraus macht er keinen Hehl, den Rausch, das Leben mit Alk, Entzug, Entgiftung,
Entwöhnung, Rückfälle, die gängigen Therapie- und Behandlungsformen aus eigener Erfahrung. Er berichtet in "Alk" von
Erkenntnissen und Möglichkeiten, nicht von seinem persönlichen Kampf. Aber er wendet eine Waffe an, die nicht nur in der
Literatur zur eleganten Selbstverteidigung taugt: Komik."
taz:
"Simon Borowiak ist ein geniales Buch gelungen, ... das nicht trocken über das Thema Alkohol schreibt, sondern den Leser
mitnimmt auf (s)eine ganz persönliche Reise. Eine Reise, die sich lohnt, denn am Ende der 174 Seiten hat man das Gefühl,
tatsächlich alles über Rausch, Entgiftung, Rückfall, Trinkmotive und Behandlungsformen - kurz alles über Alk - zu wissen."
Ich habe dieses Buch nach meiner ersten Entgiftung gelesen und war begeistert. Ein Buch das einmal nicht trocken und stillos
beschreibt was der Alkohol mit einem anrichten kann.Außerdem habe ich gelernt dem Leben etwas komisches abzugewinnen, sogar
eine Entgiftung.
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Buchtipp von A-Connect-Besucherin Brigitte:
Autor: Hermann Küster (Blaukreuz-Verlag Bern)
Titel: Nachrufe
Der plötzliche Tod des Alkoholikers Paul Walther bewegt die Dorfbevölkerung von Hallbligen. Wer trägt die Verantwortung dafür,
daß er alkoholisiert mit einem Auto zusammengestoßen ist? Jeder sucht auf seine Weise nach einer Erklärung. Die einen um sich
zu entlasten, die anderen um den Nächsten die Schuld zuzuschieben. Einige wenige sehen klar. Die Aussagen und Gedanken des
Polizeibeamten, des Arztes, des Pfarrers, von Arbeitskollegen, des Gastwirts, der Mutter, der Ehefrau und der Kinder bringen
zutage, wie allein und unverstanden ein alkoholabhängiger Mensch unter uns ist. Das Buch ist eigentlich ein Aufruf zu mehr
Solidarität.
Mich hat das Buch persönlich sehr berührt. Mein Ehemann befindet sich zur Zeit in Therapie und ich befasse mich als Partner
im Moment recht viel damit, ihn zu verstehen. Ich möchte ihm auch helfen, wo ich nur kann. Darum suche ich auch stets nach
Nachschlagwerken, wie ich meinem Mann helfen kann, ohne ihn zu "bemuttern" oder einzuschränken. Obiges Buch hat mir sehr viel
Anlass zum Nachdenken gegeben.
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Buchtipp von A-Connect-Mitglied Susanne:
Autor: James Frey
Titel: Tausend kleine Scherben
James Frey ist schwerstabhängig. Alkohol, Crack, Kokain, er hat nicht ausgelassen. Inzwischen wird er in drei amerikanischen Bundesstaaten gesucht. Er hat seine Familie wie Dreck behandelt und eigentlich fast jeden, der ihm in seinem kurzen Leben über den Weg gelaufen ist. Mit erst 23 Jahren ist er körperlich und seelisch am Ende. Seine Eltern, die ihn nie ganz aufgegeben haben, lassen ihn eine teure Entgiftung und eine Therapie in eine Zwölf-Schritte-Klinik machen.
Diese Zeit dort beschreibt James Frey mit einer Lebendigkeit, der man sich kaum entziehen kann.
Er macht nicht jeden dieser zwölf Schritte mit.
Er wird trocken und ist es bis heute geblieben.
Mich hat die Lebensnähe und die Verweiflung fasziniert, mit der James Frey seine Geschichte beschreibt. Vieles davon hat mich an mich selbst erinnert. Ich habe es verschlungen.
"Das beste Buch über die Überwindung von Sucht und Abhängigkeit, das ich kenne. Jeder, der sich jemals nach einem besseren Leben gesehnt hat, wird in Freys Buch Inspiration finden!"
People
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Buchtipps von A-Connect-Besucher Manfred:
Autor: Suzanne Somers
Titel: Zum Schweigen verdammt
Hier wird die Geschichte eines Kindes, das in einer Co-Abhängigkeit zum Vater und später der gesamten Familie steht, erzählt.
Die Familie leidet jahrelang unter den tyrannisierenden Ausfällen des Vaters.
Nächtliche Wutanfälle und Prügeleien sind die Regel.
Das Leben einer glücklichen Familie, so wahrte man die Fassade, nach außen hin. Ein sehr unterhaltsames Buch, in der ein Leben, an dem sich viele Alkoholiker erinnern werden wird hier erzählt.
Autor: Diane Beate Hellmann
Titel: Ich fang noch mal zu Leben an
Unter der Oberfläche eines schönen erfolgreichen Lebens, ist die Frau von der erzählt wird, ,zutiefst unglücklich. Dies ist ein autobiographisches Dokument von der Autorin des Bestsellers „ zwei Frauen“.
Sie, schön und erfolgreich, leidet an einer der tückischsten Krankheiten unserer Zeit, dem Alkohol.
Ihr ganzes Leben, denken und handeln kreist um den Alkohol.
Erst als sie auf dem Seidenbett einer Präsidentensuite aufwacht, nicht reden, nicht aufstehen, sich nicht mehr bewegen kann, gesteht sie sich ein, dass sie Alkoholikerin ist.
Sie geht aber dann, ihren eigenen Weg aus der Sucht
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Buchtipp von A-Connect-Besucherin Lola:
Autor: Janet G. Woititz
Titel: Um die Kindheit betrogen
Hoffnung und Heilung für Erwachsene Kinder von Suchtkranken
von Janet G. Woititz
"Über Alkoholismus und andere Suchterkrankungen wurde in den letzten Jahren
viel geschrieben, die Probleme der Angehörigen, insbesondere der Kinder
kamen jedoch kaum zur Sprache. Dabei sind diese Kinder vielfältigen
Belastungen ausgesetzt, ihr Alltag ist bestimmt durch Angst, Scham und Wut.
Jahrelang müssen sie die Vorspiegelung der glücklichen Familie nach außen
hin aufrechterhalten. Sie dürfen niemanden wissen lassen, was zu Hause
wirklich vor sich geht.
Janet G. Woititz macht ganz konkrete Vorschläge, diese Erfahrungen zu
verarbeiten. Ein Buch, das Mut macht, das eigene Leben selbstbewußt und
zuversichtlich zu gestalten."
Dieses Buch hat mir (Tochter einer alkoholkranken Mutter) einfach mal
gezeigt, warum ich manchmal anders reagier, als ich es selbst will, aber
dann doch schneller handel, als ich denken kann. Wieviel in mir selbst
kaputt gegangen ist in den Jahren, und was ich alles neu aufbauen muss und
will. Es hat mir gezeigt, dass es trotzdem gut ist, dass ich so bin, wie ich
eben bin!
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Buchtipp von A-Connect-Besucher Jürgen:
Autor: Andreas Knoll
Titel: Sucht - was ist das?
Bin mal wieder über die Site gestreift -und will mal auf ein Buch
hinweisen, welches in
schnörkelloser Weise die Grundbedingungen und Entwicklungen zur Abhängigkeit,
sowie
die Verstrickungen der umgebenden Personen aufzeigt und erklärt!
Als Ex-Gruppenleiter und betrieblicher Suchtbeauftragter habe ich schon länger nach
einer gut aufgeschlüsselten Zusammenfassung gesucht, die für Betroffene und Mitbetroffene,
also auch Vorgesetzte, die Realität der KRANKHEIT darlegt!
Am meisten freut mich daran, dass dies einem nichtbetroffenen Therapeuten (seit 68) gelungen ist !
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| Autorin: Doris Wolf
Titel: "Ängste verstehen und
überwinden"
Gezielte Strategien für ein Leben ohne Angst
IAB. Auch wenn es im ersten
Moment nicht den Anschein hat, dass dieses Buch etwas mit dem
Thema Alkoholismus zu tun hat, Angst kann der Ursprung von Sucht
sein. Viele Menschen greifen zu Drogen oder Alkohol, weil sie
mit Ängsten zu kämpfen haben. Drogen und Alkohol sind die
vermeintlichen kleinen Helferlein, wenn es um die Bekämpfung
von Ängsten geht. Das Fatale daran ist, sie scheinen im ersten
Moment auch wirksam zu sein und schneller als man denkt findet
man sich in der Suchtspirale wieder.
Jeder zehnte Bundesbürger wird in seinem
Leben durch Ängste stark eingeengt. In diesem Buch geht die
Autorin und erfahrene Psychotherapeutin Doris Wolf auf ganz
verschiedene Arten von Ängsten ein, wie beispielsweise Angst
vor dem Verlassenwerden oder Alleinsein, Angst vor
Menschenansammlungen, Angst vor Dingen oder Höhenangst. Der
Leser erfährt, wann Ängste normal sind und wann sie irrational
sind. Ängste müssen nicht zwangsläufig negativ sein -
immerhin bewahrt uns unsere natürliche Angst auch
beispielsweise davor, von einem Hochhaus zu springen.
Das Buch gibt dem Leser die Möglichkeit,
seine Ängste zu erkennen und zu verstehen und gezielte
Strategien gegen diese Ängste zu entwickeln. Somit können
vermeintliche Hilfsmittel wie Medikamente, Alkohol und Drogen,
die meist unbewußt gegen diese Angstzustände eingesetzt
werden, überflüssig werden. Der Leser wird dazu angeregt, ein
Angst-Tagebuch zu führen. Durch diese Art von Tagebuch kann der
Angst-Patient nachvollziehen wann und durch was seine
Angstattacken ausgelöst werden.
Mir persönlich hat dieses Buch sehr viel
gegeben. Ich habe dadurch gelernt, anders mit meinen Ängste
umzugehen. Ich profitiere noch heute davon, deswegen möchte ich
es jedem empfehlen, der mit Ängsten zu kämpfen hat.
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Buchtipp von A-Connect-Besucherin "GelaTine":
Autor: Helmut Kolitzus
Titel: Ich befreie mich von deiner Sucht
Hilfen für Angehörige von Suchtkranken
Klappentext:
Diese Buch wendet sich an die etwas acht Millionen Kinder, Partner,
Eltern und Arbeitskollegen, die von der Suchtkrankeheit eines
Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung betroffen sind. Da sich
unsere co-abhängige Gesellschaft in ihren Institutionen bisher
einseitig um die Süchtigen kümmert, sind die Angehörigen ohne
Lobby und leiden im Stillen.
Dr. Helmut Kolitzus hat zum Jahr der Angehörigen Suchtkranker sein
neues Buch für diese vernachlässigte Gruppe geschrieben. In
eindrucksvollen Fallbeispielen und einer "Leitlinie für Co-Abhängige"
zeigt er Lösungsmöglichkeiten auch für scheinbar aussichtslose
Situationen. Wie Suchtfamilien zu erfülltem Leben, Glück und
Erfolg zurückkehren können, dazu bietet dieses Buch originelle Überlegungen
und konkrete Übungen.
Dr. Helmut Kolitzus thematisiert außerdem die typischen Süchte der
Co-Abhängigen wie Arbeits-, Ess- bzw. Magersucht, Medikamenten- und
Nikotinabhängigkeit.
Dieser Titel wurde mir von unseren Kinderarzt empfohlen, als ich
mich ihm gegenüber anvertraute (bin Co). Es hat mich endlich
aufgeweckt und mir klargemacht, was auch in meinem Elternhaus
eigentlich los war. Dieses Familienmobilé, welches entsteht rund um
den Süchtigen herum. Wie jeder seine Rolle dabei zu spielen hat.
Dass es keine heldenhafte Opferrolle ist, etc.pp.
Ich habe jetzt endlich Hoffnung, dass sich mein Leben verbessern
wird und Spaß machen.
Auch das Verhalten des Co's, dass er die Sucht sogar FÖRDERT durch
unbewusste Verhaltensmuster ist hier sehr ausführlich beschrieben
und lässt Rückschlüsse auf Erziehung und Elternhaus schließen.
Es hat mich größtenteils sehr überzeugt.
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Buchtipp von Ilo:
Autor: Ursula Lambrou
Titel: „Helfen oder aufgeben"
Ein Ratgeber für Angehörige von
Alkoholkranken(Klappentext) Wer mit
einem Alkoholiker zusammenlebt, wird mit vielen Schwierigkeiten und
Fragen konfrontiert. Auch Freunde und Arbeitskollegen sind oft
unsicher, wie sie sich verhalten sollen. Wie kann man einem
Alkoholabhängigen helfen, ohne in die Sucht eingespannt zu werden?
Wann und wie spricht man das Problem an? Was tun, wenn Kinder da
sind?
Ursula Lambrou hat zahlreiche Gespräche mit Angehörigen und
Mitbetroffenen geführt. Sie schildert anhand dieser
Fallgeschichten, was Familien und Freunde tun können, um die
alltäglichen Probleme zu meistern und neue Hoffnung zu gewinnen.
Denn nicht nur der Alkoholiker braucht Rat und Hilfe, auch die
Mitbetroffenen suchen Unterstützung.
Dieser Band informiert anschaulich und kompakt über die Krankheit
Alkoholismus, über Erklärungsmodelle, Therapien und
Selbsthilfegruppen.
Mein persönliches Fazit über dieses Buch ist sehr empfehlenswert,
nicht nur für die Angehörigen.
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Buchtipp von Hilke:
Autor: Stefan Blatt
Titel: „Wenn die Seele Hilfe braucht"
Wegweiser durch den Therapie-DschungelInhalt / Themen
- Therapie - ist das was für mich?
- Seelische Probleme, ihre Ursachen und Symptome
- Welche Therapieformen gibt es?
- Welche Therapeuten gibt es und was machen sie?
- Übersicht der unterschiedlichen Medikamente (z.B. Wirkungsweise, Gefahren)
- Hilfestellung beim Finden einer geeigneten Therapie, Kostenübernahme durch die Krankenkasse usw.
- Patientenrechte
- Adressen von Beratungsstellen, Selbsthilfegruppe usw.
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Buchtipp von Autor Dr. Rolf Merkle
Autor: Dr. Rolf Merkle
Titel: „Wenn das Leben zur Last wird"
Ein praktischer Ratgeber zur Überwindung
seelischer Tiefs und depressiver Verstimmungen
Depressionen zählen zu den Erkrankungen,
wegen derer mich die meisten Menschen in meiner
psychotherapeutischen Praxis aufsuchen. Schätzungen zufolge
leiden alleine in den alten Bundesländern mehr als 3 Millionen
Menschen darunter.
In meinem Buch gehe ich zunächst auf viele Fragen ein, die mir
meine Klienten stellen. Beispielsweise: Gibt es eine depressive
Veranlagung? Sind Medikamente sinnvoll? Welche Arten von
Depressionen gibt es? Kann man Depressionen überwinden?
Nach diesen einleitenden Informationen geht es um die Ursachen
depressiver Verstimmungen. Meist sind nicht die äußeren Umstände,
sondern die innere Einstellung verantwortlich dafür, dass ein
Mensch depressiv wird. Wann immer Menschen sich, ihre Situation
und die Zukunft als negativ sehen, wann immer sie die Hoffnung
aufgeben und glauben, keine Kontrolle über ihr Leben zu haben,
dann werden sie depressiv. Um aus der Depression herauszukommen,
müssen sie zunächst ihre Lebenseinstellung und ihr Verhalten
verändern. Und das erfordert Geduld und Kraft, denn sie haben
das Gefühl, es nicht zu schaffen. Und doch hat jeder Mensch die
Möglichkeit, seine Depression zu überwinden. Dabei möchte ich
ihn mit meinem Buch unterstützen, indem ich ihm ganz konkrete,
leicht nachvollziehbare Hilfestellungen anbiete und immer wieder
ermutige.
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Buchtipp von A-Connect Vereinsmitgliede
Egbert:
Autorin: Diane Beate Hellmann
Titel: „Leben ohne Alkohol"
Wussten Sie schon, dass Leberpasteten immer Alkohol enthalten? Dass man bei Nachspeisen im Restaurant besser vorsichtig sein sollte, weil sie meistens nicht "ohne" sind? Dass sogar Balsamico-Essig Restalkohol enthält und daher für alle, die ein Problem mit Alkohol haben, strikt verboten ist?
Diana Beate "Bea" Hellmann hat in ihrem Leben viele Probleme gemeistert. In ihrem ersten, autobiografischen Roman schilderte sie, wie sie als junge Frau den nahezu aussichtslosen Kampf gegen eine Krebserkrankung gewann. Als erfolgreiche Autorin begann sie zu trinken, zuerst kontrolliert, dann immer mehr, ohne zu wissen, dass eine genetische Veranlagung sie unweigerlich in den Alkoholismus treiben würde. Mit der gleichen Willenskraft, mit der sie den Krebs bekämpft hatte, besiegte sie die Alkoholkrankheit. Wirklich gesund wird sie nie werden. Aber sie ist tumorfrei - und "trocken".
Wer weiß denn schon genau, wie man beginnende Alkoholabhängigkeit erkennt und wann man selbst einen Alkoholentzug wagen darf oder unbedingt unter ärztlicher Aufsicht stehen muss? Der Körper ist nach 36 Stunden entgiftet, aber danach fängt der Kampf erst an.
Bea Hellmann berichtet, wie es ihr selbst nach dem Entzug gegangen ist. Wie sie tagtäglich unzähligen Versuchungen ausgesetzt war und mit welchen Tricks sie diese bewältigte. So sollte man zum Beispiel wissen, dass die Wohnung alkoholfrei sein muss, wenn der Patient nach Hause kommt, und dass dazu nicht nur Medikamente wie Hustensaft, sondern auch alle Putzmittel mit Alkohol gehören sowie Rasier-, Gesichts- und Haarwässer und Parfums, da Alkohol auch über die Haut aufgenommen wird. Weitere Hilfestellungen gibt Bea Hellmann in ihrem Neunzig-Tage-Programm für die erste Zeit nach dem Entzug. Darin finden sie auch Anleitungen für die tägliche Beschäftigung und Vorschläge für Sportaktivitäten und Hobbys. Die garantiert alkoholfreien Rezepte für leckere Speisen und Getränke beweisen, dass es sich auch ohne Promille genussvoll leben
läßt.
Mit ihrem trotz des ernsten Themas oft humorvollen Erfahrungsbericht will Bea Hellmann auch den Angehörigen von Alkoholikern Mut machen und Menschen Rat geben, die in Gefahr sind, alkoholabhängig zu werden. Es ist ein Buch der praktischen Lebenshilfe von jemandem, der weiß, wovon er schreibt, und zugleich eine Anklage gegen die schleichende Alkoholisierung unserer Gesellschaft.
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Buchtipp von Autor Rolf Merkle:
Autoren: Doris Wolf und Rolf Merkle
Titel: „Gefühle verstehen, Probleme bewältigen"
Ein praktischer Ratgeber
Haben Sie Angst, wo Sie gerne selbstsicher
auftreten würden? Ärgern Sie sich manchmal, wo Sie lieber die Ruhe
bewahren würden? Fühlen Sie sich manchmal verletzt, wo Sie gerne
gelassen bleiben würden?
Dann finden Sie in unserem Ratgeber alles, was nötig ist, um diese
Ziele zu erreichen. Beim Lesen werden Sie eine sehr angenehme
Erfahrung machen: Es ist viel einfacher, seine Gefühle zu verstehen
und sich positiv zu beeinflussen, als Sie es bisher für möglich
gehalten haben. Der Schlüssel zum Verständnis Ihrer Gefühle sind
Ihre Einstellungen. Wenn Sie lernen, Ihre negativen Einstellungen zu
verändern, dann werden Sie besser mit sich und anderen klarkommen.
In unserem Ratgeber machen Sie eine Reise durch Ihre Gefühlswelt.
Sie erfahren, wie Ihre negativen Gefühle, beispielsweise Ängste,
Selbstunsicherheit, Schuldgefühle, Ärger, Eifersucht und Ärger
entstehen und überwunden werden können. Es gibt außerdem ein
Kapitel über Probleme in der Partnerschaft sowie in der Sexualität.
Wir haben für Sie die wirksamsten Strategien zusammengetragen, mit
denen Sie mehr Lebensfreude, Energie und Zufriedenheit in Ihr Leben
bringen können.
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Buchtipp von A-Connect Vereinsmitglied
Peter Lenz:
Autor: Arnold Schmieder
Titel: „Alkohol und Co, mitgefangen in der Sucht"
Sich aus der Verstrickung lösen
Alkoholismus ist eine
Krankheit. Die Botschaft dieses Buches lautet: Auch die Menschen
im Umkreis eines Alkoholikers sind in diese Krankheit
verstrickt, haben ihre Anteile daran, leiden. Ob Ehepartner,
Kinder, Verwandte, Freunde und Arbeitskolleginnen oder -kollegen
- sie alle werden, oft ohne es selbst zu merken und immer
tiefer, in den Bannkreis des Alkoholismus gezogen. Ihre
Verhaltensweisen, ihr Denken und Fühlen ändern sich im Umgang
mit dem Alkoholabhängigen in der Weise, dass sie die Sucht des
Abhängigen verlängern und befördern - und dadurch vielleicht
selbst krank werden. Auch die meisten gutgemeinten Hilfeversuche
bewirken eher das Gegenteil, verfestigen die Abhängigkeit. Hier
spricht man vom Co-Alkoholismus, dem Thema dieses Buches.
- Was ist überhaupt typisches co-alkoholisches Verhalten,
Denken und Fühlen? Wie entwickelt es sich?
- Wie ist die Alkoholkrankheit zu erkennen?
- Wie sehen die Alkohol-Fallen aus, in welche die Partnerinnen
und Partner von Abhängigen geraten?
- Welche Auswirkungen hat der Alkoholismus eines Elternteils auf
die Kinder, und wie sind die Nachwirkungen, wenn diese Kinder
erwachsen sind?
- Was ist zu tun, wenn ein Arbeitskollege oder ein -kollegin
alkoholabhängig ist?
- Wie kann man den Gefahren des Rückfalls vorbeugen?
Diesen und anderen Fragen geht das Buch in allgemeinverständlicher
Form nach. Beispiele aus der Praxis des Autors dienen der
Verdeutlichung. Das Buch lädt ein, sich selbst zu erkennen, um
sich selbst helfen zu können, um dadurch dem oder der
Alkoholabhängigen zu helfen, aus dem Teufelskreis der Sucht
auszubrechen. Es gibt viel mehr Chancen, als man meint, man muss
sie nur nutzen. In diese realistische Hoffnung entlässt das
Buch. Es gibt keine Ratschläge, sondern macht Vorschläge.
Der Autor: Prof. Dr. Arnold Schmieder (1947) lehrt Soziologie
und Sozialpsychologie an der Universität Osnabrück. Er ist
seit vielen Jahren in der Suchtkrankenhilfe tätig. Er ist Autor
und Herausgeber von soziologischen Büchern, Verfasser
zahlreicher Buchbeiträge und Zeitschriftenartikel zu Fragen der
Identitätsentwicklung und Subjektivität sowie des
Suchtgeschehens. Darüber hinaus veröffentlicht er Prosa.
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Buchtipp von Uli:
Autor: Beauchamp Colclough
Titel: „Ab morgen wird alles anders"
Wege aus der Alkoholabhängigkeit - mit einem
Vorwort von Elton John
Alkohol ist eine von der Gesellschaft anerkannte Droge. Ein Gläschen Sekt "zur Feier des Tages",
abends ein paar Bier mit guten Freunden: Diese Dinge gehören zu unserem Alltag. Schnell kann aber aus einem
"Gesellschaftstrinker" ein "Gewohnheitstrinker" werden. Denn in der Tat kann man alkoholabhängig sein,
auch wenn man nie vor Sonnenuntergang trinkt oder manchmal über längere Zeiträume abstinent ist.
Dieser Ratgeber wird Ihnen zuverlässig helfen, Ihr Problem in den Griff zu bekommen, auch wenn der
Weg nicht immer leicht sein wird. Aber am Ende winken Selbstvertrauen, Glück, Freude und eine ganz
neue Lebensqualität.
Beauchamp Colclough ist selbst Alkoholiker und arbeitet heute als Therapeut in einer
englischen Entziehungsklinik.
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Buchtipp von Autor
Gernot:
Autor: Gernot Geyer
Titel: „Was Sie schon immer über Alkoholabhängigkeit wissen
wollten - Erfahrungen eines Trinkers“
Alkoholabhängigkeit ist keine Schande, sondern eine Krankheit, der jeder zum Opfer fallen kann. Gernot Geyer, selbst unbemerkt in diese Krankheit geschlittert, klärt Betroffene, Angehörige, ehrenamtlich und beruflich Engagierte über mögliche Ursachen, Hintergründe und den Verlauf der Alkoholsucht auf. Er weist praktisch reich erprobte Wege aus der Sucht und erläutert in leicht verständlicher und menschlicher Art, welche Hürden und Hindernisse dabei zu überwinden sind, um zu einem zufriedenen, abstinenten und ausgeglichenen Leben zu finden. Ein Buch, das Mut macht, ohne dabei die Wirklichkeit aus den Augen zu verlieren.
Rezension von IAB zu diesem Buch:
Mittlerweile gibt es reichlich Fachliteratur über Alkoholismus und Sucht. Das Buch von Gernot Geyer hebt sich von den anderen Büchern zum Thema besonders ab. Der Autor greift wirklich alle wichtigen Fakten über die Alkoholkrankheit auf und bringt alles in einer leicht verständlichen Weise auf den Punkt - teilweise auch mit Humor garniert. Durch die eigene Betroffenheit des Autors sind die in sich gegliederten Themen gut nachzuempfinden. Wir können dieses Buch jedem empfehlen, der sich mit dem Alkoholismus beschäftigt. Es trägt auch zum gegenseitigen Verständnis von Angehörigen und Betroffenen bei. Besonders diejenigen, die sich zum ersten mal mit dem Thema Alkoholsucht beschäftigen, werden behutsam an die Hand genommen, die Thematik zu begreifen.
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Buchtipp von A-Connect-Besucher Günter:
Autor: Antoine de Saint-Exupéry
Titel: „Der kleine Prinz“
Das zentrale Thema dieser Gedankentiefen und zartempfundenen
Geschichte vom kleinen Prinzen ist die Aufhebung der Einsamkeit in
der Freundschaft. Dieses kleine Buch wurde mir zu Anfang meiner Entwöhnungstherapie
von meiner Psychologin empfohlen. Sie war der Meinung, dieses
„Kinderbuch“ könnte mir helfen. Schon nach wenigen Seiten wurde
mir klar, dass dies kein „Kinderbuch“ ist. Vielmehr fand ich
meine eigene Person mit allen seinen Eigenarten und viele Stationen
meines Lebens in diesem Buch wieder. Die Erkenntnisse, die ich aus
diesem Buch gewonnen habe, haben mir sehr geholfen mein Leben neu zu
gestalten.
Im kleinen Prinzen findet man Weisheiten, die sich auf so ziemlich
alle Lebensbereiche übertragen lassen, sei es die Sucht, die
Einsamkeit, der Tod oder die Liebe.
Die Begegnung mit dem Säufer „taucht den kleinen Prinzen in eine
tiefe Schwermut". Er will ihm helfen, muss jedoch einsehen,
dass dies nicht in seiner Macht liegt. Nicht nur dieses kurze
Kapitel beantwortet dem Leser offen, ehrlich und knapp die Frage
nach den Gründen für eine Sucht, sondern die ganze Erzählung gibt
die menschlichen Schwächen und Stärken wieder. Es wird dem
Leser möglich gemacht sich selbst zu erkennen und aus dem Gelesenen
Trost und Hoffnung für sein eigenes Leben zu schöpfen.
„Man sieht nur mir dem Herzen gut; das Wesentliche bleibt den
Augen verborgen“
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Buchtipp von A-Connect-Vereinsmitglied
Peter:
Autor: Johannes LindenmeyerTitel: "Lieber
schlau als blau"
Beschreibung der Ursachen und Behandlung des Alkoholismus
Eine Abhängigkeitsbehandlung wird von vielen Betroffenen als
massiver Schock erlebt. Dieses Buch soll Ihnen helfen den
Therapiebeginn zu erleichtern. Es vermittelt auf leicht verständliche,
abwechslungsreiche Weise medizinisches und psychologisches Wissen über
die Entstehung und Behandlung von Abhängigkeit. Es gibt eine
Strukturierungshilfe für die ersten, für den Behandlungserfolg oft
entscheidenden Therapiestunden. Es regt zu gezieltem Nachdenken über
die eigene Abhängigkeit und den Therapieprozess an, indem die
Patienten Fragebögen, die auf Themen der einzelnen Kapitel
zugeschnitten sind beantworten, heraustrennen und mit dem
Therapeuten besprechen können.
Die zahlreichen Informationen werden in anschaulicher und amüsanter
Form vermittelt. Abbildungen, Cartoons und Photos machen das Buch
trotz seiner ernsten Thematik zu einer abwechslungsreichen Lektüre.
Es ist sowohl geeignet für Alkohol- und Medikamentenabhängige und
deren Angehörige zur Information als auch für Therapeuten als
Therapiematerial.
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Buchtipp von A-Connect-Besucher
Ralf:
Autor: Ralf Schneider
Titel: "Die Suchtfibel"
Informationen zur Abhängigkeit von Alkohol und
Medikamenten
Dieses Buch ist 1978 aus der Arbeit mit Alkohol- und
Medikamentenabhängigen in einer Fachklinik entstanden. Das Ziel
dieser Fibel ist die Vermittlung von Informationen, die eine
Verständnis- und Entscheidungshilfe geben: Erzeugung eines
klareren Verständnisses für den Vorgang des Abhängigwerdens
und- seins, Förderung angemessener Entscheidungen für den Weg
aus der Abhängigkeit.
Während der Therapie, bei Öffentlichkeitsveranstaltungen und
in Angehörigenseminaren tauchen immer wieder bestimmte Fragen
auf. Die Übersichten enthalten solche Fragen, die dann im Text
möglichst verständlich und zugleich doch wissenschaftlich
genau beantwortet werden.
Zur Auflockerung des doch in verschiedener Hinsicht trockenen
Stoffs, werden einige humorvolle oder klassische Zitate,
Gedichte, Witze und Bilder aufgenommen, die auf ihre Weise
manches besser erhellen als ein Sachtext. Um die Lesbarkeit zu
erleichtern, wurde auf eingestreute Literaturhinweise und
Quellenverweise verzichtet. Die meisten Zahlenangaben wurden dem
Jahrbuch " Sucht" entnommen, das jedes Jahr von der
deutschen Hauptstelle gegen die Suchtgefahren in Hamm
herausgegeben und von der Neuland-Verlagsgesellschaft in
Geesthacht bei Hamburg verlegt wird. Die Kapitel zur Selbstveränderung
und Therapie sind besonders beeinflusst vom Gedankengut
Frederick H. Kanfers und seiner Selbstmanagement- Therapie sowie
von den Arbeiten G. Alan Marlatt zur Rückfallprävention.
Meine eigene Meinung:
In den vielen Jahren meiner Abhängigkeit ist mir schon so
manches Buch oder Lektüre in die Finger gekommen.
Keines dieser Bücher konnte so einfach und doch verständlich
die Ursachen und Wirkungen von Alkohol und Medikamenten
wiedergeben wie die Suchtfibel von Ralf Schneider. Es wird hier
bewusst auf rein medizinische oder psychologische Fachbegriffe
verzichtet um ein besseres Verständnis für den Abhängigen
sowie für seinen Angehörigen hervorzurufen.
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| Autor: Dr. med. Bernd Sonntag
Titel: "Mein Partner ist in
Therapie"
- Wie Sie einen geliebten Menschen
unterstützen
- Klarkommen mit den eigenen
Gefühlen
- Wie Sie mit Veränderungen richtig
umgehen
IAB. Eine Therapie bedeutet
immer eine Veränderung und zwar nicht nur für denjenigen, der
in therapeutischer Behahandlung ist, sondern auch für sein
Umfeld. Die Angst vor Veränderungen lässt viele Fragen für
den / die Angehörigen aufkommen. Dieses Buch nimmt Sie behutsam
an die Hand und gibt sehr viele Antworten.
Zunächst erfährt der Leser, in welchen
Fällen eine Therapie sinnvoll ist, welche Form der Therapie in
Frage kommt und wie man überhaupt zu einer therapeutischen
Behandlung kommt. Auch Fragen zur Kostenübernahme und zu den
einzelnen Fachleuten (Therapeuten, Psychologen etc.) werden
geklärt. Gleichzeitig wird vor "Schwarzen Schafen"
bei den Therapie-Angeboten gewarnt (wie erkenne ich eine Sekte?
etc.)
Sehr feinfühlig geht der Autor das Thema
Patient-Therapeut-Beziehungen an. Gerade in Partnerschaften
sorgt diese Beziehung für Zündstoff. Auch hier zeigt Dr. med.
Bernd Sonntag hilfreiche Verhaltensstrategien auf. Ein weiteres
Kapitel ist der ambulanten Therapieform gewidmet, wobei auch auf
verschiedene Eigenarten (Gruppentherapie etc.) eingegangen wird.
Außerdem erfährt der Leser hier, wann er selber mit dem
Therapeuten in Kontakt treten sollte. Mit der stationären
Therapie beschäftigt sich ebenfalls ein gesamter Abschnitt.
Nicht immer verläuft eine Therapie genau nach
Plan. Häufig kommt beim Patienten der Wunsch auf, die Therapie
abzubrechen. Dass dies keine Katastrophe sein muss, vermag der
Autor gut zu vermitteln. Das Schlusskapitel soll Antworten geben
auf drängende Fragen, die Sie vielleicht am Ende der Therapie
beschäftigen.
Insgesamt ist dieses Buch eine wertvolle Hilfe
für Angehörige und auch Betroffene, zumal sehr viele Tipps
gegeben werden. Es gibt Antwort auf sehr viele Fragen die man
sich vor, während und nach der Therapie stellt.
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| Autor: Hans Klein
Titel: "Kontrollverlust -
verborgenes Symptom der Sucht"
Erklärungsversuch bei Alkoholismus
und anderen Suchtformen
IAB. Um es gleich vorweg zu
nehmen, ich habe bislang noch kein Buch gelesen, in dem die
Vorgänge bei einer Suchtkrankheit so treffend beschrieben
wurden, wie in diesem Buch von Hans Klein. Der Einstieg in
dieses Buch beginnt über ein Glossar, in dem einige
Fachbegriffe aus der Psychologie erläutert werden. Auch wenn
manche Ausdrücke anfangs etwas schwer zu verstehen sind, im
Verlauf des Buches erkennt man die Zusammenhänge.
Der Autor vermittelt es ausgezeichnet, wie
sich aus süchtigem Verhalten heraus eine krankhafte Sucht
entwickeln kann. Anhand von Beispielen aus dem täglichen Leben
wird deutlich, dass sich jeder Mensch irgendwann in irgendeiner
Weise schon süchtig verhalten hat. Der Leser wird sich, auch
wenn er selber nicht suchtkrank ist, an vielen Stellen
wiedererkennen. Der sogenannte Kontrollverlust ist nur einer von
vielen Indizien, die zur Sucht führen.
Suchtkranke, insbesondere Alkoholkranke bauen
während des Krankheitsverlaufes eine Fassade auf. Genau hinter
diese Fassade lässt der Autor blicken. Hans Klein teilt den
Suchtverlauf in vier Phasen auf, jede Phase äußert sich durch
spezifische Verhaltensweisen des Betroffenen. Der Leser kann so
den Weg in die Sucht verstehen und nachvollziehen. Ebenso wird
über die Chancen, aus einer Sucht wieder auszusteigen,
berichtet. Dem Leser wird vermittelt, dass es nicht nur Wege in
die Sucht gibt, sondern auch Wege aus der Sucht, das macht Mut.
Insgesamt ist es ein Buch, dass ich jedem
Alkoholkranken oder Angehörigen sehr empfehlen möchte. Es
trägt zum beiderseitigem Verständnis bei. Der Betroffene
lernt, sich selbst und die Gefahren besser einzuschätzen, weil
er erfährt, wo es genau für ihn gefährlich sein kann. Auch
die Angehörigen können mit diesem Wissen und Kenntnissen
Gefahren besser erkennen und vorbeugen. Besonders ans Herz legen
möchte ich dieses Buch denjenigen, die noch nicht so genau
wissen, wo sie mit ihrem Trinkverhalten stehen. Nach diesem Buch
wissen Sie es bestimmt.
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| Titel: "Blaupause"
Ein Entzugsspektakel
IAB. Der Autor Joachim Seiler
ist selbst vom Alkoholismus betroffen, dadurch ist es ihm
gelungen, eine realitätsnahe Storry über die Tiefen und
Untiefen dieser Krankheit zu schreiben. In einer Form, wie man
sie bisher nicht von anderen Büchern zu diesem Thema kennt. Er
schildert die Innenwelt eines Alkoholikers, seine Phantasien und
Lebenslügen mit einem deftigen Schuss Ironie. Auch
Suchthelfer, Ärzte und Selbsthilfegruppen bekommen dabei ihr
Fett weg.
Harry, der Held dieser Geschichte, steht durch
seine Trinkerei am Rande seiner Existenz. Der Job ist futsch,
die Ehe schon lange und mit der Freundin will es auch nicht so
recht klappen. Harry merkt, dass mit Alkohol nichts mehr und
ohne Alkohol gar nichts mehr klappt. In diese Ecke gedrängt,
entschließt er sich zum klinischen Entzug. Dabei trifft er auf
Leidensgenossen und sammelt seine ersten nüchternen
Erfahrungen. Harry kämpft gegen seine Sucht auf seine ganz
persönliche Weise, nicht wie andere es von ihm erwarten. Frei
nach dem Motto: Verlierer ist man erst, wenn man sich aufgegeben
hat.
Beim Lesen dieses Buches wird man sich als
Alkoholiker an vielen Stellen wieder erkennen. Vieles erinnert
an die eigene Suchtkarriere. Passagen zum Nachdenken und zum
Schmunzeln sind in diesem Roman gelungen kombiniert. Joachim
Seiler hat eine Geschichte geschrieben, die dem wirklichen Leben
entstammt. Dieses Buch eignet sich besonders für alle, die
keine Lust auf trockene Fachliteratur zum Thema Alkoholismus
haben. Die Geschichte von Harry spricht für sich und gewährt
einen Einblick in das Leben eines nassen und trockenen
Alkoholikers.
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| Autor/Hrsg.: Joachim Körkel
Titel: "Rückfall muss keine
Katastrophe sein"
Ein Leitfaden für Abhängige und
Angehörige
IAB. Das Buch richtet sich an
Betroffene und Angehörige gleichermaßen. Es regt an, sich mit
dem Thema Abhängigkeit (insbesondere Alkoholismus) und den
Rückfallgefahren auseinander zu setzen. Sie haben sich
entschlossen, alkoholabstinent zu leben? Sie sind voller
Tatendrang und wollen garantiert keinen Tropfen Alkohol mehr
trinken? Da soll Rückfall ein Thema für mich sein? Ja, aber
gewiss!
Nur, wenn Sie sich ausführlich mit der
Rückfallproblematik auseinandersetzen, können Sie vorbeugen.
Der Rückfall ereignet sich selten von heute auf morgen, er
entwickelt sich langsam. Genau hier setzt dieses Buch an. Anhand
von nachvollziehbaren Beispielen wird deutlich, wo die
schleichenden Gefahren lauern. Das Buch macht auch Hoffnungen,
denn was passiert, wenn "es" passiert ist? Ein
Rückfall kann auch als Chance gesehen werden. Nicht wenige
Alkoholkranke brauchen die Erfahrung eines Rückfalles, um zu
erkennen, dass sie nie wieder kontrolliert trinken können.
Wie können die Angehörigen mit einem
rückfälligen Betroffenen umgehen? Besonders die Angehörigen
haben berechtigte Ängste davor. Auf diese Ängste wird intensiv
eingegangen und es werden Anregungen und Strategien angeboten,
wie sie eine solche Situation bewältigen können.
Auch in den Selbsthilfegruppen ist der
Rückfall ein sensibles Thema. In den Selbsthilfegruppen ist es
möglich, Anzeichen für einen drohenden Rückfall zu erkennen
und darauf einzugehen. Und wenn ein Gruppenmitglied rückfällig
geworden ist? Wie soll die Gruppe damit umgehen? Hier gibt es
Antworten, wie man sich mit einer derartigen Situation
realistisch und nüchtern auseinandersetzen kann, ohne den
Rückfall zu dramatisieren oder zu bagatellisieren.
Insgesamt ist dieses Buch sehr empfehlenswert,
zumal es dem Rückfall den Schrecken nimmt und sich sachlich
damit auseinandersetzt. Ein Rückfall muss keine Katastrophe
sein, wenn man rechtzeitig und richtig gegensteuert.
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| Autorin: Katja Doubek
Titel: "Ich bin doch keine
Flasche"
Wenn Jugendliche zu viel trinken
IAB. Jugendalkoholismus,
darüber wird wenig berichtet und es gibt kaum konkrete Zahlen,
da scheinen die Abhängigkeiten von illegalen Drogen
spektakulärer. Dabei trinkt mehr als ein Drittel aller
12-14jährigen bereits mehrmals wöchentlich Alkohol, bei den
15-18jährigen dürfte der Anteil noch größer sein. Alkohol
ist die Einstiegsdroge Nummer eins in die Sucht!
Das Buch wendet sich an Jugendliche,
Erziehungsberechtigte und Lehrer gleichermaßen. Die Autorin
versteht es, den Leser kompetent an das Thema Alkohol und
Alkoholismus heranzuführen. Bemerkenswert sind die vielen,
durchaus realitätsnahen Fallbeispiele, an denen das Problem
Jugendalkoholismus wirklich nachvollziehbar ist. Diese Beispiele
belegen auch, dass sich eine Alkoholabhängigkeit lange Zeit im
Verborgenen abspielen kann, bevor sie offensichtlich wird - ein
wichtiger Aspekt, besonders für Eltern und Lehrer, sensibler
für Anzeichen einer Suchtkrankheit zu werden.
Wie kann vorgebeugt werden? Wie ist zu helfen?
Wie sind die Ausstiegschancen aus der Sucht und welche
Therapiemöglichkeiten gibt es? Auf alle diese Fragen geht die
Autorin Katja Doubek ausführlich ein. Insgesamt ist das Buch
ein praktischer Ratgeber, der für Aufklärung ohne
"erhobenen Zeigefinger" sorgt. Auch als
Unterrichtsbegleitbuch in der Schule zum Thema Sucht und
Alkoholismus halte ich es für sehr empfehlenswert.
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| Autor: Horst Zocker
Titel: "betrifft: Anonyme
Alkoholiker"
Selbsthilfe gegen Sucht
IAB. Anonyme Alkoholiker (AA)
sind eine Gemeinschaft von Männern und Frauen, die miteinander
ihre Erfahrung, Kraft und Hoffnung teilen, um ihr gemeinsames
Problem zu lösen und anderen zur Genesung vom Alkoholismus zu
verhelfen. Einzige Voraussetzung für die Zugehörigkeit ist der
Wunsch, mit dem Trinken aufzuhören. AA ist ein Konzept, das
aufgeht - und das weltweit.
Wer schon immer wissen wollte, was es mit den
Anonymen Alkoholikern auf sich hat, erfährt es durch dieses
Buch. Und noch mehr - dieses Buch vermittelt jede Menge Wissen
zum Thema Alkoholismus. Der Autor Horst Zocker hat es bestens
verstanden, dieses Wissen weiterzugeben. Er schreibt aus eigener
Betroffenheit. In den einzelnen Kapiteln finden sich immer
passende Beiträge aus seinem Leben.
Wie funktioniert AA? Wann ist man
alkoholkrank? Wie organisiert sich AA? Auf alle diese Fragen und
noch mehr bekommt der Leser Antwort. Das Buch ist sehr lebendig
und realitätsnah geschrieben. Das Buch ist sehr empfehlenswert,
für alle diejenigen, die sich mit AA befassen. Auch wer sein
Wissen zum Thema Alkoholismus etwas vertiefen möchte, ist mit
diesem Buch gut beraten. Abschließend finden sich in diesem
Buch Kontaktadressen größerer Städte in der Bundesrepublik,
Österreich, Schweiz und Südtirol.
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| Autor: Hans Klein
Titel: "Sie trinken jetzt nicht
mehr, aber..."
Beratungsgespräche mit Angehörigen
von ehemals Alkoholabhängigen
IAB. Der alkoholkranke
Partner ist "trocken" geworden, macht eventuell eine
Therapie - jetzt ist die schlimme Zeit überstanden und alles
wird gut. So denken die meisten Angehörigen in ihrer ersten
Erleichterung. Doch mit der Abstinenz des Partners sind längst
nicht alle Probleme gelöst. Oft sind Angehörige in der Zeit
danach genauso hilflos wie vorher.
Im Laufe der Trinkzeit wurde der Alkohol als
die einzige Schwierigkeit angesehen. Leider wurde dabei nicht
bemerkt, dass er gleichzeitig auch das "Schmiermittel"
war, bestehende Schwierigkeiten zwischen den Partnern
auszugleichen. Fällt der Alkohol weg, kommen die
ursprünglichen Probleme wieder zum Tragen. Die Abstinenz kann
die Basis sein, diese Probleme zu lösen, erfordert aber von
allen Beteiligten erheblichen Einsatz.
Dem alkoholkranken Menschen wird, sofern er
sich in Therapie begibt, hierbei sehr unter die Arme gegriffen.
Die Angehörigen bleiben zunächst meist mit ihren Sorgen und
Problemen allein. Wie soll die/der Angehörige mit der neuen
Situation umgehen? Wie soll sie/er mit Schuldgefühlen, Ängsten
und Zweifeln umgehen? Da ist die Angst vor dem Rückfall des
Betroffenen, wie kann vorgebeugt werden? Muss das eigene
Trinkverhalten geändert werden? Es sind eine Menge Fragen, die
nach Antwort schreien.
Der Autor Hans Klein gibt in Form von Dialogen
aus Beratungsgesprächen kompetent und praxisnah Auskunft. Er
bietet den Angehörigen Rat und Hilfe und erleichtert es ihnen
sich mit der neuen Situation auseinander zus etzen. Mit der
"Trockenheit" des Alkoholkranken kann auch für das
unmittelbare Umfeld ein neuer Lebensabschnitt beginnen, das Buch
kann dazu eine wertvolle Starthilfe sein.
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| Autorin: Trude Ausfelder
Titel: "Stark ohne Stoff"
Alles über Drogen
IAB. Drogen, ganz gleich ob
legale oder illegale sind in unserer heutigen Zeit nach wie vor
ein brandaktuelles Thema. Gerade Jugendliche und junge
Erwachsene sind großer Versuchung ausgesetzt, die eine oder
andere Droge auszuprobieren. Warum das so ist, liegt auf der
Hand - Probleme inder Schule oder Ausbildung, Zoff mit den
Eltern, der erste schmerzhafte Liebeskummer oder einfach Neugier
und Rebellion gegen die Erwachsenenwelt.
Trude Ausfelder versteht es, Fragen und
Probleme Jugendlicher sachlich und verständlich darzustellen.
"Stark ohne Stoff" ist ein Buch für Jugendliche und
Erwachsene, in dem alle brennenden Fragen zum Thema Drogen und
Sucht beantwortet werden. Unter anderem erfährt der Leser
vieles über Wirkung und Risiken sämtlicher
"gängigen" Rauschmittel, wie Abhängigkeit zu
vermeiden ist, wie geholfen werden kann und vieles mehr. Auch
brisante Fragen zur Legalisierung von Drogen werden erörtert.
Besonders wird zudem auf die Suchtprävention eingegangen.
Sämtliche Themenbereiche werden mit realen Berichten von und
über Betroffene veranschaulicht.
Das Buch ist mit seinem klaren,
ansprechenden Layout und der guten eingehenden Ausdrucksweise
sehr lesefreundlich gestaltet. Ich persönlich habe selten eine
so kompetente, und dabei für jedermann verständliche,
Abhandlung zu diesem Thema gelesen. Ich möchte es jedem
Betroffenen, Angehörigen oder Interessierten, egal ob
jugendlich oder erwachsen, sehr empfehlen.
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| Autor: Rolf Merkle
Titel: "Ich höre auf,
ehrlich"
Ein praktischer Ratgeber für
Betroffene und Angehörige
Klaus. Ein guter
Ratgeber. Hatte Merkle in früheren Ausgaben noch das
kontrollierte Trinken als Option, rückt er nunmehr davon ab:
"Tatsache ist jedoch, dass es für einen Alkoholabhängigen
nicht mehr möglich ist, kontrolliert zu trinken".
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| Evelyn Baetes, Edmund van Hoorick
Titel: "Träumereien"
Geschenkband
IAB. Angesichts der
bevorstehenden Festtage habe ich diesmal ein ganz besonderes
Buch ausgewählt. Nein, es handelt sich nicht um einen Titel
über Sucht und Alkoholismus. "Träumereien" ist ein
außergewöhnliches Buch - es regt zur Besinnung und, wie der
Titel schon sagt, zum Träumen an. Gedichte und Verse mit
Tiefgang kombiniert mit wunderschönen Landschaftsfotos machen
diesen Band zu einem idealen zeitlosen Geschenk für die Lieben.
Und das nicht nur zu Weihnachten, sondern zu jedem Anlass.
Übrigens von den beiden Verfassern Evelyn Beates und Edmund
van Hoorick sind noch weitere Titel erschienen:
"Freundschaften", "Gedanken",
"Jahreszeiten" und "Wegzeichen", welche
ebenfalls sehr empfehlenswert sind.
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| Günter Renzle
Titel: "Durch die Hölle zum
Licht"
Lebensbericht über den Weg eines
Alkoholikers
Günter Renzle stellt sein Buch selbst vor: Es handelt sich
um einen Lebensbericht, der aufrüttelt und mahnt, der aber auch
danken kann und Hoffnungen weckt. Die Geschichte, die einen
mitzieht in die Fänge der Sucht und die das Wirken Gottes
erkennen lässt. Ein Wegweiser, der Hilfe für den Betroffenen,
aber auch für dessen Angehörige und Mitmenschen vermittelt.
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| Buchtipp einer A-Connect-Besucherin:
Helge Seekamp, Regula Specht-Gloor
Titel: "Endlich leben"
Heilung - Veränderung - Gelassenheit
Das 12 Schritte-Programm
ein Arbeitsbuch für Kleingruppen. Wir arbeiten seit 6 Jahren
mit diesem Programm sehr erfolgreich. Viele Frauen und Männer
mit unterschiedlichsten Symptomen kommen zu uns in die Gruppen.
Kurzbeschreibung
Immer mehr Menschen sind heute nicht mehr in der Lage, ihr
persönliches Leben sinnvoll zu gestalten. Ihnen fehlt die
Fähigkeit, den Anforderungen des täglichen Lebens zu genügen.
Das erprobte 12-Schritte-Programm bietet Hilfestellungen an, um
aus problematischen Lebenssituationen herauszukommen. Es setzt
bei der Wurzel, nämlich der Veränderung der Persönlichkeit,
an. - Ein christlich orientiertes Arbeitsmaterial, das eine
breite Gruppe von Menschen mit unterschiedlichen Problemen
anspricht und umfangreiche Hilfen für die Gruppenarbeit bietet.
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| Autorin: Ingrid Arenz-Greiving
Titel: "Selbsthilfegruppen für
Suchtkranke und Angehörige"
Ein Handbuch für Leiterinnen und Leiter
Erfahrungsorientierte Arbeitshilfen für Selbsthilfegruppen
von Suchtkranken und deren Angehörige stehen im Mittelpunkt
dieses Handbuches. Es richtet sich direkt an Leiterinnen und
Leiter solcher Gruppen sowie an jene, die es werden wollen. Die
Autorin liefert eine Fülle von Anregungen und Impulsen für die
Gruppenarbeit. Ebenso bietet sie vielfältige Hilfen für
Professionelle, die Selbsthilfegruppen beraten und
unterstützen. Typische Probleme und schwierige
Gruppensituationen werden umfassend behandelt: Integration neuer
Gruppenmitglieder, Umgang mit Rückfällen, Konfliktgespräche,
Hilfen zur Überwindung von co-abhängigen Verhalten.
Praktische Tipps zur Gesprächsmoderation machen dieses
Handbuch zu einem hilfreichen "Werkzeugkasten" für
den Gruppenalltag. Ausführlich beschrieben werden Einstellungen
und Haltungen des Gruppenleiters, die Selbsthilfepotentiale
fördern. Die Botschaft der Autorin: Ein Gruppenleiter hat nicht
die Verantwortung, Lösungen für die Probleme der
Gruppenmitglieder zu finden. Seine Aufgabe ist es vielmehr, die
Gruppentreffen zu moderieren und für eine Gesprächsatmosphäre
zu sorgen, in der die Menschen eigene Lösungen finden können.
Nicht nur Gruppenleitern ist dieses Buch sehr zu empfehlen.
Eine Selbsthilfegruppe kann immer nur so gut sein, wie sich die
einzelnen Mitglieder einbringen. Wer Anregungen für die Gruppe
sucht, findet sie in diesem Buch.
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| Autor: Ingo Weichert
Titel: "Die
Medizinisch-Psychologische Untersuchung"
Uneinnehmbare Hürde oder echte Chance?
Ist die MPU wirklich die uneinnehmbare Hürde als die sie oft
gesehen wird? Durchfallquoten von 85 Prozent sprechen dafür. Und
doch kann die MPU eine Chance sein, sofern man die anstehende Prüfungssituation
zum Anlass nimmt, sich ernsthaft und selbstkritisch mit der eigenen
deliktspezifischen Problematik auseinander zu setzen.
Ingo Weichert, Arbeitstherapeut, Psychodrama- und Rollenspielleiter
führt auf seine unvergleichlich amüsante Art und mit zahlreichen
Praxisbeispielen durch den "Paragraphendschungel. Er gibt nützliche
Tipps und Anregungen für Betroffene und Interessenten.
Die Rolle von Rechtsanwälten, Gutachtern und
Vorbereitungsinstituten wird ebenso kritisch beleuchtet wie der
angeblich einheitliche Standard aller TÜV-Stellen.
Ein wirklich nützlicher Praxisratgeber für alle, die mehr über
die MPU erfahren wollen.
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Buchtipp einer A-Connect-Besucherin:
Autoren: Wilhelm Feuerlein, Franz Dittmar, Michael SoykaTitel: "Wenn
Alkohol zum Problem wird"
Hilfreiche Informationen für Angehörige und Betroffene
Hierbei handelt es sich um einen Ratgeber, der die 100 häufigsten
Fragen von Angehörigen (und Betroffenen) zum Thema Alkoholismus und
Medikamentensucht beantwortet. Der Ratgeber ist gut
strukturiert und eignet sich auch als Nachschlagewerk. Die beiden
Themen werden in unterschiedlichen Bereichen behandelt. Die Autoren
sind Ärzte, Psychiater an deutschen Kliniken mit den Schwerpunkten
Sucht und verhaltenstherapeutische Behandlung von Alkoholkranken.
Sie erklären in verständlicher Sprache was Alkoholismus ist
(Merkmale, die verschiedenen Phasen des Alkoholismus und seine
Folgen). Sie gehen ausführlich auf Fragen von Angehörigen
(wie soll/kann ich meinem kranken Partner helfen? warum lügt mein
Partner?) ein und erteilen viele hilfreiche praktische Ratschläge für
Angehörige. Zum besseren Verständnis werden immer wieder
Fallbeispiele angeführt..
Angehörige (und Betroffene) finden Informationen zu Vorsorge,
Behandlung und Therapie. Weiter gibt es eine Auflistung von
Kontaktadressen und Vorgehensweisen im Hinblick auf den evtl.
Verlust des Arbeitsplatzes, Führerscheins, auf die
verschiedenen Therapieformen (ambulant oder stationär) und auch
hier wird weitergeholfen durch Tipps im Umgang mit z.B. den
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Buchtipp vom Autor Rolf Merkle:
Autor: Rolf MerkleTitel: "Ich
höre auf, ehrlich!"
Ein praktischer Ratgeber für Betroffene und Angehörige
Mein Ratgeber versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe. Ich wende
mich in erster Linie an Menschen, die Probleme mit dem Alkohol
haben, aber auch an alle diejenigen, die beruflich oder privat mit
Alkohol-Gefährdeten und Abhängigen zu tun haben. Meinen Ratgeber
habe ich in drei Teile aufgegliedert.
In Teil I dieses Buches geht es um die Ursachen, wie und warum sich
Menschen vom Alkohol abhängig machen. Ich beschreibe den Weg von
der seelischen bis zur körperlichen Abhängigkeit.
Da der Griff zum Alkohol meist ein Versuch ist, mit unangenehmen Gefühlen
und Konflikten besser fertig zu werden, gehe ich in Teil II darauf
ein, wie Gefühle entstehen und wie man sie auch ohne Alkohol
positiv beeinflussen kann. Schritt für Schritt lernt der Leser,
negative Gefühle wie Ängste, Ärger, Minderwertigkeitsgefühle und
Unsicherheiten zu analysieren und zu überwinden.
Anhand einer Reihe typischer Situationen aus dem Alltag von
Alkoholabhängigen gehe ich in Teil III auf so wichtige Fragen ein
wie: "Kontrolliertes Trinken, gibt es das?",
"Wie bleibe ich Sieger über mein Verlangen nach
Alkohol?", "Wie gehe ich mit der Angst vor Ablehnung
um?", "Wie verhindere ich, dass ich wieder zum Alkohol
greife?", "Was sage ich meinen Bekannten und Freunden,
warum ich keinen Alkohol mehr trinke?", "Geselliges
Beisammensein ohne Alkohol, geht das?", "Misstrauen des
Partners, wie kann man damit umgehen?", "Schuldgefühle,
was kann man dagegen tun?". Neben der Beantwortung dieser und
weiterer häufig auftretender Fragen gebe ich dem Leser konkrete
Hilfestellungen, wie er solche Situationen erfolgreich bewältigen
kann. Der Leser erfährt, wie es zu einem Rückfall kommen kann. Ich
arbeite ganz deutlich heraus, dass jeder Abhängige es selbst
in der Hand hat, ob er das erste Glas stehen lässt oder nicht. Der
Rückfall bricht nicht aus heiterem Himmel herein. Wie er sich ankündigt
und was man dagegen tun kann, beschreibe ich ebenso wie die Art und
Weise, wie man mit einem etwaigen Rückfall umgehen kann.
Eine Therapie oder den Besuch einer Selbsthilfe-Gruppe kann und will
mein Ratgeber nicht ersetzen. Ich will die Bereitschaft wecken und
stärken, sich mit seiner Krankheit auf fruchtbare Weise auseinander
zu setzen. Ich möchte dem Leser Mut machen und aufzeigen, dass er
sehr viel dafür tun kann, sein zukünftiges Leben auch ohne Alkohol
erfolgreich zu meistern.
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zum Anfang
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Termine
Zuletzt aktualisiert am: 10.07.2010
© A-Connect e.V.
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